Gasthof „Kleiner Keiler“

Manchmal geht auch was schief – beziehungsweise läuft nicht ganz wie geplant beim urbexen. Eine Überraschung inklusive und trotzdem ein Happy-End gab es für uns im Gasthof „Kleiner Keiler“.

Ihr kennt den Spruch vom Fürst im eigenen Land?? Die Location fast vor der Haustür, an der man schon hunderte Male vorbeigefahren ist. „Da müsste man eigentlich“ oder „Ist bestimmt auch interessant“ und „Da muss es doch reingehen“ -sagend. Ich war der einzige der diesen alten Gasthof nicht aus besseren Tagen kannte. Man munkelte dass dieser Gasthof mit Tanzsaal verkauft und neuerdings wieder bewohnt wäre. Aber wie gesagt, der Arbeitsweg führt zwei mal täglich daran vorbei und man müsste doch irgendwie, irgendwo, irgendwann mal jemanden sehen wenn da einer wohnt. Oder?!

Zielsicher geparkt und erstmal ohne Kameras die Türen und Fenster checken, klopfen, sogar rufen. „Hallo???“ – Nix! Auf dem ersten Blick kein reinkommen. Trotzdem muss es einen Weg geben. Bilder anderer Urbexer haben wir schließlich im Internet gefunden. (..die auch keinen Bewohner bemerkt hätten) Unsere Erfahrung hilft uns und wir finden den versteckten Zugang. Eine Scheibe die nur von einem krummen Nagel in der Position gehalten wird. Vorsichtig herausgehoben. Jemand ruft noch ein lautes „Hallo?“ in den Raum … absolute Stille. Ab zum Auto die Kameras holen! Keine 50 Meter steht das Auto entfernt. Kofferraum, Kamera, Kofferraum zu, umgedreht … und plötzlich steht er in der Tür. DER ominöse neue Besitzer. Circa 60 Jahre alt, schwere Schuhe, dunkel gekleidet und eine zugebundene Fliegerhaube die seine Ohren abdeckt. Ich war ziemlich überrascht (O-Ton Gewissen: geschockt!). Gerade noch haben wir seine Scheibe aus dem Rahmen gehoben und nun soll ich ihn davon überzeugen uns hier fotografieren zu lassen?? Mir fällt kein einziger Satz ein, eine halbwegs entspannte Unterhaltung zu beginnen. (O-Ton Mut: Ich bin raus!) Zum Glück war ich nicht allein hier, denn meine beiden Miturbexer klären die Situation im Handumdrehen. „Fotografen? Schon wieder? Da waren doch letztes Jahr erst welche da. Aus Gera oder Jena.“ – „Ja aber wir sind von hier! Wir kennen das von früher.“ Und Zack! Sagt der Typ „Von mir aus könnt ihr Fotos machen.“ Er weicht uns nicht von der Seite und lässt uns nicht überall rein, aber ansich bekommen wir alle Fotos die wir uns erhofft hatten. Der Typ wird mit der Zeit sogar sympathisch. Er erzählt von seinen Plänen und über Reparaturen die er selbst schon durchgeführt hat am Haus. Die anderen beiden gehen voll in Nostalgie auf und erzählen über vergangene Disco und Tanzabende hier in diesem Saal. Fehlt nur noch dass der Bewohner uns Kaffee & Kuchen anbietet. 😀 Irgendwie fast liebenswert. Wir sind völlig Fremde für ihn und er gibt uns eine Führung durch diese, seine Location. Er hat einen Plan, ein Vorhaben für den Gasthof dem er nachgeht. Sicher von vielen belächelt oder als Spinner abgestempelt. Eigentlich aber ein Freidenkertyp dem man nur Glück wünschen muss damit seine Pläne aufgehen. Toi! Toi! Toi! Und vielen Dank!

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Produkttest Wilkinson Hydro 5 Sense

Wie kommt man als langjähriger Nutzer eines Trockenrasierers dazu einen Nassrasierer zu testen? Die Antwort ist an sich ganz simpel. Im Sommer werden wir die Alpen zu Fuß überqueren. Zum einen wird jedes Gramm extra Gewicht zur Last und zum anderen ist nicht immer garantiert eine Steckdose zur Verfügung zu haben. Die Gewichtseinsparung ist aber mein Hauptgrund für diesen Umstieg.

Warum habe ich mich damals überhaupt für die Trockenvariante entschieden? Auch das ist schnell beantwortet. Ich bin eine Mimose. 😀 Jedenfalls meine Haut. Nach einer Nassrasur war meine Haut so rot wie ein Feuermelder. Das ganze ist jetzt ein paar gewaltige Jährchen her und ich habe den Nassrasierern nie wieder eine Chance gegeben. Die Alpenüberquerung zwingt mich förmlich dazu mich wieder damit zu beschäftigen. Wie gerufen kam also das Angebot von kjero.com und Wilkinson, den neuen Hydro 5 Sense vor der Markteinführung testen zu dürfen. VIELEN DANK DAFÜR!

Wichtig war mir im Vorfeld eigentlich nur ein ergonomisches Design, Robustheit UND dass er eben meine Mimosenhaut nicht zu sehr reizt. Ausdrücke wie Gel-Depots, Ultra-Glide-Klingen oder Shock-Absorb in der Vorabmail laß ich zum ersten mal und klangen sehr spannend. Beim testen sind mir als erstes die Gel Depots aufgefallen. Ich hab das ganze eigentlich für einen Werbegag gehalten. Ich nehme alles zurück! Man spürt förmlich das Gel, was sofort  die Haut beruhigt. Bei 5 Klingen war ich ebenfalls vorab skeptisch. „Wozu braucht es 5 Klingen“. Mit einem Zug ist man quasi fertig. An schwierigen Stellen musste ich noch ein zweites mal drüber, aber insgesamt spart es eine Menge Zeit ein! Außerdem hilft die große Auflagefläche und gibt ein sicheres Gefühl. Der Rasierer selbst liegt stabil in der Hand. Mit der einzigartigen „Shock-Absorb-Technology“ hat Wilkinson ein ziemliches Wortungetüm als „Name“ erschaffen.

Fakt ist aber dass diese Funktion das Rasieren tatsächlich zu einem anderen, neuen Erlebnis macht. Die Klingen werden je nach Druck und Stellung automatisch an die Haut angepasst. Ich weiß nicht ob bei dem Name „Shock-Absorb-Technology“ überhaupt jemand auf diese Funktion kommt. Ich habe mich nach sehr kurzer Zeit dadurch sehr sicher gefühlt bei der Rasur.

Man kann die Klingen über die Haut bewegen wie man es nie für möglich gehalten hätte. Diese automatische Anpassung … ähm diese Shock-Absorb-Technology machen den Hydro 5 Sense außergewöhnlich! Der Trimmer, für ein präzises Konturenschneiden, bekommt von mir nur ein ausreichend. Die Gel-Depots lassen sich zwar super-einfach zurückklappen, dennoch ist der Klingenkopf aber noch zu sperrig um präzise Konturen zu ziehen. Die Klingen lassen sich leicht wechseln. Kein verkanten oder verklemmen. Allerdings hätte mir besser gefallen wenn die Bügel zum halten des Klingenkopfes, aus Metall gewesen wären. … Meckern auf hohem Niveau, zugegeben. Vielleicht hält ja auch der Kunststoff genauso lange Zeit. Das wird sich zeigen. 😉

Mein Fazit: Ich bin froh dass ich die Möglichkeit zum testen bekommen habe. Allein unter Shock-Absorb-Technology hätte ich mir nicht vorstellen können was in dem neuen Wilkinson Hydro 5 Sense steckt.

  • Shock-Absorb-Technology – ein Highlight!
  • 5 Klingen & Gel-Depots – ein Highlight!
  • Sperrknopf würde ich persönlich nicht nutzen – daher keine Wertung
  • Gründliche Rasur ohne die Haut zu reizen – tatsächlich! Auch dies ein Highlight!
  • Flip Trimmer – etwas unpräzise
  • Griff ist ergonomisch und vom Gewicht her optimal
  • Zeitersparnis im Vergleich zum Trockenrasieren – ich staune

1000 Dank an Wilkinson und kjero.com! Der Hydro 5 Sense kommt definitiv mit zur Alpenüberquerung und hält Einzug in mein Bad.

 

Gasthaus „Zum Bürgermeister“

Was über diese Lokation im Internet zu finden war, ist ohne zu übertreiben ein lückenloser „Lebenslauf“ von 500 Jahren Geschichte. WOW! Ich bin so überrascht, dass ich euch das auch hier zusammenfassen möchte und euch jetzt mit Jahreszahlen zuschütte! Wer sich das ersparen möchte, kann aber an’s Ende dieses Blogbeitrags springen, dort ist eine nicht ganz wahrheitsgetreue Geschichte aus dieser Lokation. 😉

Urbexname: Gasthaus „Zum Bürgermeister“
Geboren: 1522

Zum Glück gab es immer einen Chronisten der die Geschichte des Gebäudes dokumentierte. Ich denke eine solche Fülle an Namen und Jahreszahlen habe ich von noch keinem Urbex-Gebäude gefunden. Die erste Erwähnung stammt von 1522. Von Anfang an war hier eine Gastwirtschaft an diesem Ort. Danach folgt ein auf und ab denn 1547 ist die Wirtschaft zum ersten Mal abgebrannt und ebenso schnell wieder aufgebaut. Auch „Urbex“ war das Gebäude schon einmal. 1641 soll in der Ortschronik stehen „verfallen und fast unbewohnbar“. 1652 dann ein Wiederaufbau und Eröffnung einer erneuten Gastwirtschaft. Lang hat es danach nicht 1800gedauert bis es 1676 zum zweiten mal völlig abgebrannt ist. Irgendwie waren die einheimischen nicht fürs „zuhausebleiben“. 1686 steht an der Stelle ein Vier-Seiten-Hof, wieder mit einer Wirtschaft. Prost! 1800 gibt es dann auch ein erstes Bild des Gebäudes. Danach folgen immer wieder boomende Abschnitte in der Geschichte. Ab 1834 führt eine wichtige Verkehrsroute direkt am Gasthof vorbei. 1863 wird ein großer Tanzsaal angebaut. 1920 bis 1925 gründeten sich zahlreiche Vereine im Ort und der Tanzsaal machten das Haus zu einer weitbekannten Ballhochburg. Alle ungenutzten Teile des Hofes brannten in dieser Zeit „zufällig“ ab um Raum für notwendige Anbauten zu schaffen. Nach dem zweiten Weltkrieg dann der nächste Boom. Die HO Gaststätte und die DDR üblichen Veranstaltungen im Saal wie Jugendweihe, Tanzstunden, Privat- Betriebs- und Parteifeiern, versorgten das Haus mit zahlreichen Gästen.Saal 1863 Nach der Wende kam der vorerst letzte Höhenflug. Ein Hamburger Unternehmer baute das ganze Gebäude zu einer Technodisco aus und um. Ab 1990 parkten im Umkreis von 400 Metern in jede Richtung Autos entlang der Straßen. Mit dem abebben der Technowelle, blieben dann immer mehr die Tänzer weg. Der Hamburger war schlau genug um 1998 seine Discoinvestition zu beenden. Ab da ging es Stück für Stück bergab. Ein erneuter Versuch einer Gaststätte scheiterte ebenso wie ein Café, eine Pizzeria oder eine Spielothek. Letztlich blieb am Ende noch eine Art Jugendklub der nochmal ein paar Tänzer ins Haus lockte. Seit dem hat sich s ausgetanzt im „Gasthaus zum Bürgermeister“. Wie ich glaube auch endgültig. Das Regenwasser tropft schon bis ins Erdgeschoss. Wer soll ein so großes Haus noch einmal auf die Beine bringen. Einfach eine Schankwirtschaft reicht schon längst nicht mehr. Traurig für den 150 Jahre alten Tanzsaal. Ich bin froh ihn gesehen zu haben und die Geschichte dieses Ortes zu kennen. DANKE!

 

„Wenn sie tanzt“

An einem Samstagabend sitzt die „Dancing Queen“ des kleinen Provinzortes XYZ vor dem Spiegel und macht sich fertig für den Discobesuch. Im Gasthof nebenan ist heute „Dancing in the dark“. Darauf hat sich die „Dancing Queen“ schon lange gefreut. Hoffentlich muss sie nicht wieder den ganzen Abend „Dancing with myself“ wie letztens, als sie „Schmidtchen Schleicher“ versetzt hatte. Sie will nicht wieder die ganze Nacht „Dancing with tears in my eyes“. Jeden mit dem sie damals tanzen wollte, hatte keine Lust dazu. Der eine sagte „I don’t feel like Dancing“, ein anderer „I can’t dance“ und wieder ein anderer konnte nur „Domino Dancing“. Das war ihr zu langweilig.
Heute Abend soll alles besser werden. „Schmidtchen Schleicher hat es ihr ganz fest versprochen. Und wenn nicht, dachte sich die „Dancing Queen“, dann werde ich eben einfach „Dance with somebody“.

Im Gasthof angekommen kam „Schmidtchen Schleicher“ gleich auf sie zu. Übermütig gut gelaunt sagte er: „Hey Baby“ „Rhythm is a Dancer“ „You make me feel like Dancing“ „Do you wanna dance“? Die „Dancing Queen“ sagte „Shut up and dance“ und die beiden „Dancing in the moonlight“ die ganze Nacht.

Und wenn sie nicht gestorben sind dann tanzen sie noch immer „Polonaise Blankenese“

Der letzte VEB

WOW! Ein Glücksfund! … … Kann man das so sagen?! Geplant war diese Location schon, nur erwartet hatte ich nicht viel. Ein von außen sehr maroder Komplex, mit großen Werkshallen. Ein Urbex-VEB wie es viele gab. Leer geräumt, Metalldiebe haben gewütet und die lokale Sprayerszene ist schon längst wieder ausgezogen. So oder so ähnlich waren meine Erwartungen. 

Wann genau dieser Betrieb geschlossen wurde, darüber habe ich leider keine übereinstimmenden Daten gefunden. Die letzten Kalender über den Werkbänken waren von 1993. In den Büroetagen ist definitiv, auch nach der Stilllegung der Produktion, noch weitere Jahre gearbeitet worden. Die Produktionshallen selbst sind komplett leer. Dafür sind die Werkstätten und die Büros eine Fundgrube. Pläne, Akten, Fotos, Büroausstattung. Es wird mit Sicherheit fast der letzte VEB sein, der so zahlreiche Zeitdokumente bietet. 25 Jahren als „Lost Place“ überleben nicht viele Gebäude so unangetastet. Also öffnen wir die Zeitkapsel:

Ein wenig spooky wird mir das große Eingangstor in Erinnerung bleiben. Als wir ankamen stand eine Seite des Tores weit und einladend offen. Als wir zwei Stunden später das Gelände verlassen wollten war es geschlossen und mit einer schweren (nicht neuen!) Kette verschlossen. 😱

⇑ Fotos gingerfish

⇓Fotos AJ

 

Urbex ohne Kamera

Der Vorteil des UrbanExplorings, den ich immer wieder feststelle, ist die Unabhängigkeit. Egal welche Jahreszeit, Wetter oder welche Location – spannend ist es immer. Aber Urbexen ohne Ausrüstung?! Ohne Kamera, Taschenlampe und Stativ? Nichtmal passende Klamotten? Bock auf einen Urbexausflug hatte ich definitiv wieder einmal. So spontan unvorbereitet allerdings … ?! Später noch einmal mit der richtigen Ausrüstung hinfahren ist keine Alternative. Das ist nicht das selbe. Ich musste wenigstens ein paar Handyfotos machen. Ohne Wissen über die Location war der Ort für mich erstmal leer an Gefühlen oder Geschichten. Wir parkten nichtmal 100 Meter entfernt. Augenscheinlich ein ehemaliger Getreidespeicher an einem Bahnhof. Interessant fand ich schon vor dem Eingangstor die abgestellten Bagger und LKW. Die Fensterscheiben der Gebäude waren noch in Ordnung und auch die Fahrzeuge hinter dem Tor sahen vielversprechend aus. Unser Entdeckerdrang war geweckt, scheiß auf falsche Klamotten und Handyfotos.

Die Bahnlinie habe ich schon erwähnt. Die Strecke gibt es dort seit 1842. Die erste Fabrik auf diesem Gelände war dann 1879 ein Chemiebetrieb. 1880 ist noch ein Sägewerk und später eine Mühle hinzugekommen. Nach 1945 wurden Sägewerk und die Mühlenwerke als VEB weitergeführt. Mit der Wende kam für die Getreidewirtschaft in dieser Größenordnung das Aus. In den 90ern kurzzeitig als Technoclub genutzt, wurde danach das Gelände von einem Containerdienst genutzt. Mehr Fakten oder den Grund warum der Fuhrpark inklusive Container dort zurückblieben, habe ich nicht finden können. Ein bisschen fühlt man sich dort wie bei den Ludolfs und es gibt wahnsinnig viel zu entdecken.

Fotos ⇑ ©gingerfish

Fotos ⇓ ©AJ

Ein Proteinshake für Ausdauersportler?

Mit Proteinshakes habe ich mich bisher noch nie beschäftigt. Warum auch. Geht’s mir beim Laufen doch mehr um die Ausdauer als um den Muskelaufbau. Warum also SiS gerade diesen Shake für Ausdauersportler entwickelt hat, machte mich am meisten neugierig. Die Erholungszeit nach einer Trainingseinheit beginnt direkt nach dem Training. In den ersten 30 Minuten können die benötigten Nährstoffe besonders gut vom Kreislauf aufgenommen werden. Wer in dieser Zeit die  Nährstoffe auffüllt, gibt dem Körper beste Voraussetzungen so schnell wie möglich zu regenerieren. Somit ist der SiS REGO Rapid Recovery Shake kein einfacher Proteinshake, sondern eine Mischung aus Kohlenhydraten, Proteinen und Elektrolyten mit Vitaminen und Mineralien. Mein erster Test hat mich geschmacklich sehr positiv überrascht! Angenehm cremig und nicht zu süß. Ein Genuss auf den ich mich jetzt schon während des Trainings freue. Nach dem laufen hatte ich immer einen unbändigen Heißhunger. Mit dem REGO Rapid Recovery nun nicht mehr! Kleiner Tipp: Die Geschmacksrichtung „Schokolade“ mit Kokoswasser shaken. Ein Traum.

Auch ein „Erstmal nur Testen“ Angebot gibt es von SiS.

In diesem Sinne! #fuelledbyscience

Ja was war das denn?

Na los! Ein Ziel schaffen wir noch. Ja aber welches? Die Psychiatrie oder das Altersheim? Anhand der zu erwartenden Fotomotive haben wir das Altersheim gewählt. Der Anblick von außen war gar nicht mal übel. Der Großteil der Fenster war noch OK. Das Dach in Ordnung und die Location ist mitten im Nirgendwo. Leider war die gesamte Location komplett leer geräumt. Nicht ein einziges Überbleibsel einstiger Bewohner. Die langen Flure sind schnell abgeschritten wenn es nichts zu sehen gibt. Leere Räume, Haus für Haus. Am sehenswertesten waren die großen Gemeinschaftsräume, das war schon alles. Schade für das weitläufige Gelände mit vielen einzelnen Gebäuden. Verwaltung, Kiosk, Frisör, Wohngebäude Alles was das Seniorenherz, mitten in der Pampa wünscht. Obwohl Senioren? Die Namen an den Türen und die bunten Glasmalbildchen in den Fenstern deuten eher auf Kinder als auf Rentner hin. Ja was war das denn mal? Kinderheim und Seniorenheim in einer Einrichtung?? Aus Urbexsicht ein unbefriedigendes Ziel. Zu unbedeutend von der Ausbeute um weiter zu forschen. ;) Zurück zum Auto. Weiter geht`s.