Eine verbotene Stadt

Es gibt Orte, die sind schon so lang vergessen, dass niemand mehr ihren eigentlichen Namen kennt. Sie sind so versteckt, dass kein Weg mehr dort hin führt. Nur ein paar der einheimischen Alten kennt noch den Weg zu diesen verbotenen Orten. Wir fahren schon eine Stunde seit dem letzten Zeichen von Zivilisation. An den Zielkoordinaten halten wir Ausschau nach einem Rosa Zeichen. Dies ist der ausgemachte Treffpunkt mit unserem Helfer. Er zeigt uns den richtigen Weg über vereiste Wege und hilft uns unüberwindbare Zäune zu passieren. Die letzten Meter müssen wie allein gehen. Gegen Bezahlung überlässt er uns noch eine Karte dieser Location, damit wir uns nicht verlaufen und selbstständig den Weg zum Auto zurück finden. Es handelt sich um ein Quartier der Sowjetarmee. Zu Spitzenzeiten lebten fast 75.000 Einwohner in dieser Stadt. Bis 1994 dauerte der Abzug der sowjetischen Truppen, sie hinterließen eine menschenleere Garnisonsstadt. Ein Teil der Wohngebäude wurde abgerissen oder ist heute so verfallen, dass man besser nicht in die Nähe kommt. Die interessantesten Gebäude jedoch sind noch in einem perfektem Zustand. … (für Urbex Verhältnisse) Fast einen gesamten Tag verbrachten wir in dieser verbotenen Stadt. Theater und Schwimmbad waren meine Highlights. Solch große Gebäude, ohne Vandalismus, ohne zerschlagene Scheiben oder Graffiti Geschmiere. Ein Glücksgriff! Trotz der vielen Menschen die hier lebten, bleibt hier ein Gefühl der Einsamkeit zurück. Die vielen Stimmen die hier durcheinander sprachen – und dennoch Stille. Lebenszeichen sind überall zu finden. Es wirkte auf mich trotzdem so anonym, dass ich keine der Geschichten sah. Zum fotografieren dafür ein Paradies! Das zeigt sich auch an der Masse an Bildern die ich mit nach Hause gebracht habe. Also viel Spaß in der verbotenen Stadt!

Wird von vielen übersehen

„Kleine Kapelle im Wald“ war unser Hinweis auf diese Location. Keine genauen Koordinaten oder eine Wegbeschreibung. Im Wald sind wir … aber sowas von! Wir fahren gefühlte Ewigkeiten kreuz und quer alle halbwegs befahrbaren Wege ab. Hin und her. Nix. „Im Wald versteckt“ und „wird von vielen Übersehen“ liest jemand aus unseren Vorbereitungen vor. Zum Glück sind wir so weit „ab vom Schuss“ dass uns keiner beobachtet. „Jetzt fahren wir noch einmal diesen Weg, bis es nicht mehr weiter geht, dann lassen wir es sein.“ Manchmal braucht man halt auch Glück. Siehe da, eine Kapelle im Wald.

Kirchen und Kapellen haben wir schon fast ein Dutzend gesehen und fotografiert auf unseren Urbex-Touren. Sowas hatte ich mir allerdings nicht unter Kapelle vorgestellt. Von außen hat das Gebäude mehr Ähnlichkeiten mit einem Vereinsheim oder Feuerwehrhaus. „Wird von vielen übersehen“ fällt mir wieder ein – und mir wird klar warum. Die eigentliche Kapelle ist eher schlicht. Wäre nicht das große Kreuz an der Wand, hätte ich den Raum vielleicht gar nicht als solche angesehen. … Aber ich habe noch etwas vorenthalten. Ich bin mir in diesem Raum schon sicher, dass wir im Haus eines Bestatters sind und dies die Halle zur Abschiedsnahme ist. Die erste offene Tür des Hauses ist der Eingang in den Keller. Über die Stufen führt ein Aufzug für Särge hinunter in einen dunklen Keller. O-Ton Kopf: „OK wir sollten hier zuletzt rein und einen anderen Eingang finden.“

Bahren, Totenkleider, Flaschen mit Chemikalien, Sargschmuck und Applikationen für die Särge zeigen mir jedenfalls eindeutig dass es hier ein Gebäude eines Bestatters ist. Nicht zu vergessen der recht moderne Kühlraum im Keller.
Unberührt ist diese Lokation keineswegs. Die „Arbeitsräume“ sind weitestgehend OK. Stark verwüstet sind dafür die Wohnräume. Auf dem Dachboden haben Scherzkekse eine Szene aufgebaut die an ein Kaffeetrinken erinnert. Ein Kaffeetisch mit Chemikalienflaschen … plus einem Leichenhemd. „Wird von vielen übersehen“ – diese Deppen haben`s jedenfalls gefunden.

Gefühlsmäßig kommt dieser Ort dem Krematorium vom 2014 sehr nahe. Lust auf mehr Detailaufnahmen habe ich nicht. Wir waren nur kurz hier, trotzdem froh die Location doch gefunden zu haben.

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Jahresplanung erstes Halbjahr 2017

Ich würde mich in mancher Hinsicht schon als Kontrollfreak bezeichnen. Meine Wettkampfplanung hingegen schiebe ich gern von einem Tag zum nächsten. Klar würde ich mich gern so früh wie möglich zu Laufveranstaltungen melden, die Ungewissheiten im Bezug auf meinen Arbeitsplan schrecken mich leider zu oft ab. Bekomme ich an diesem Samstag noch einmal frei?? Ja? .. Nein?! ..meist vielleicht … hm und nun anmelden oder nicht? Ein paar Highlights und die Läufe die auf Sonntage fallen, sind aber mittlerweile fest geplant.

Den ersten Wettbewerb 2017 bin ich mit dem Falkensteiner Berglauf bereits erfolgreich gelaufen. Meine „eigentlich“ nächste Laufveranstaltung soll der Frostwiesenlauf in Burg werden. Die 20 Kilometer Strecke am 12. Februar ist gebucht und mein erstes Highlight. Wenn  ich bis dahin nicht stillhalten kann, will ich (O-Ton Unterbewusstsein: „ich werde definitiv“) den Meuselwitzer Winterlauf 22.01. laufen.

Neu für mich, ist der Frühjahrslauf am Flugplatz Altenburg-Nobitz am 12. März. Am 19. März will ich beim Citylauf in Dresden nochmal versuchen meine 10km Bestzeit zu knacken. Noch einmal in den Spreewald geht es am 22. und 23. April zum Spreewald-Marathon. Ich starte bei einer Kombinationswertung „Läufer-König“. Am 22.4. Biosphärenreservat-Lauf ab Lübbenau (22km) und am Morgen danach, 23.4. den Halbmarathon in Burg. Ein spannendes Wochenende, welches mein Highlight im ersten Halbjahr sein wird! Am Wochenende danach geht es zur, wie ich finde, best organisiertesten Laufveranstaltung in Sachsen – dem Oberelbe-Marathon (29. April). Dem wird in diesem Jahr leider der Oederaner Lauftag (1.Mai) zum Opfer Fallen. Der Skatstadtmarathon in Altenburg (10.Juni) ist so ein Termin den ich gern arbeitsfrei hätte aber noch nicht sicher habe. Die Strecke in Altenburg hat mir 2016 so gut gefallen, dass ich dort gern noch einmal laufen würde. Schaunwirmal. Auch der Adelsberglauf in Chemnitz oder der Oelsnitzer Lauftag sind noch vollgepflastert mit Fragezeichen. Der Stauseelauf in Rabenstein und der Chemnitz-Marathon sind dann wieder sicherer. Wieder einmal für mich ausfallen werden wohl Rennsteiglauf und der Sachsen-Trail. Spontan wird dafür noch der eine oder andere Lauf meine Liste ergänzen. Ich denke da an den Nachtlauf in Leipzig oder Dresden. Oder vielleicht „Laufend gegen Krebs“ in Chemnitz.

In der zweiten Jahreshälfte ist der Cross de Luxe (24.9.) in Leipzig und der Mitteldeutsche Marathon am 15. Oktober fest geplant. Eine lange Wunschliste für die 2. Hälfte habe ich noch im Kopf.

#fuelledbyscience

Das Jahr beginnt für mich mit einer sehr guten Neuigkeit. Ich bin Markenbotschafter für Science in Sport. Ich freue mich über das Vertrauen und über die Unterstützung durch das Science in Sport Ambassador Programm 2017.

Science in Sport ist eines der führenden Unternehmen im Bereich Sportlernahrung. SiS schenken zahlreiche Elitesportler ihr Vertrauen. Darunter befinden sich große Namen wie das britische Profi-Radsportteam TEAM SKY um Chris Froome. Weiter Sir Chris Hoy oder Katarina Johnson-Thompson. SiS sind seit 1992 erfahren in Sachen Sportnahrung und haben ihren Firmensitz in London.

SiS verspricht: „Wenn man so viel Zeit, Energie und Willenskraft hinein steckt sein Bestes zu geben, benötigt man einen Partner in der Sportnahrung. Einen Partner der ein gutes Verständnis für Ausdauersport hat – einen Partner, auf den du dich verlassen kannst und der stets die besten Produkte und professionelles Fachwissen bietet. Durch das Know-how von Science in Sport in Verbindung mit Feedback von Elitesportlern wird gewährleistet, dass SiS sein bewährtes Sortiment zuverlässiger Sportlernahrungsprodukte für Ausdauersportler stets ausbauen und weiterentwickeln kann. Da dies bekanntermaßen unsere Leidenschaft ist, genießen unsere Produkte höchstes Vertrauen und werden weiterempfohlen. SiS testet Produkte so lange, bis sie perfekt sind.  Das tun wir, um zu gewährleisten, dass wir dir ein passendes Produktsortiment mit den bestmöglichen Zutaten für deine Bedürfnisse anbieten können, sodass du dich darauf konzentrieren zu kannst, dein Bestes zu geben. Das ist unser Versprechen: Auf der Grundlage solider Wissenschaft bieten wir die besten Produkte und die effektivste Beratung für deine Sportnahrung.“dresden-marathon_1

Der eine oder andere wird schon einmal den Hashtag #fuelledbyscience auf twitter, facebook oder Instagram gelesen haben – und der Name ist Programm. Angetrieben durch Wissenschaft. Ich freue mich bei jedem Wettkampf & Training auf kompetente Rundumunterstützung.

Das bedeutet für mich? Das bedeutet für euch?

Ich werde das umfangreiche Sortiment testen und nutzen. Ich bin verbunden mit einem Team von Ernährungswissenschaftlern, die mir jede Frage beantworten können. Ich darf Neuheiten als einer der Ersten probieren und euch davon berichten.

Euch erwarten garantiert Interessante Berichte von Events, exklusive Testberichte und Produktvorstellungen. Ihr werdet von vielen Aktionen erfahren und könnt mir selbstverstänlich Fragen stellen. Wer schon jetzt mehr über Science in Sport und deren vielfältiges Porduktangebot wissen möchte, schaut am besten schon einmal auf deren Homepage vorbei.

Ich freue mich auf ein spannendes Jahr!

#fuelledbyscience 😉

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Sag niemals Nie!

Ich bin geworden, was ich nie werden wollte. Ein Laufjunkie! Mein altes Couchpotato-Ich hatte immer einen Witz über Sport parat. Ich fand es zum kotzen wenn sich andere nur über ihre kommenden Wettkämpfe unterhalten haben. Stundenlang! Selbst in meinem ersten Jahr als Läufer … HALT! … „Jogger“ ist für das erste Jahr passender … selbst in meinem ersten Jahr habe ich noch strikt abgelehnt bei Laufveranstaltungen teitzunehmen. In meinen Gedächtnis eingebrannt hat sich ein kurzes Gespräch mit einem Nachbarn. Ich bin mit knallrotem Kopf von meiner 6 Kilometer Runde gekommen und er fragte mich „Du wirst wohl jetzt auch so ein verrückter was? So oft wie du Sport machst.“ (Damals war das etwa 2x pro Woche. Würde mich mal interessieren wie der mich heute nennen würde 😀 ) „Machst du da jetzt etwa auch bei diesen Wettläufen mit, Marathon oder so?“ Ich habe ihn damals geantwortet: Nein, nie im Leben! Auf sowas hab ich keine Lust. Ich mach das nur für mich allein! Werde ich nie mitmachen! Echt!

Und heute? Heute plane ich schon ab Oktober die Anmeldungen für das nächste Jahr. Ich stehe gern am Sonntag Morgen um 6.00 Uhr auf, um irgendwo hin zu fahren und mit anderen „bekloppten“ zu laufen. Heute unterhalte ich mich stundenlang mit Freunden über Wettkämpfe, Trainingspläne, Laufzeugs oder die richtige Ernährung. Ich bin mir sicher, irgendwo sitzt einer, hört uns zu und findet das ziemlich zum kotzen. 😀 Ich bin gern zum Laufjunkie motiert! Ich bin sogar richtig froh die Kurve bekommen zu haben! Wenn ich den Freundeskreis meines Couchpotato-Ichs heute betrachte, ist deren maximale sportliche Betätigung ein Fußballspiel auf der Playstation. …um 3 Uhr nachts und nach dem 3.  5. Schnaps.

Eigentlich wollte ich ja einen Jahresrückblick schreiben, aber was soll ich für jeden meiner 240 Einheiten in 2016 nach Superlativen suchen? Auf keinen einzelnen meiner 3200 Kilometer hätte ich verzichten wollen . Alle 16 Wettkämpfe mit 273 Wettkampfkilometer haben mir gezeigt, alles richtig gemacht zu haben!

  • Hallenmarathon Senftenberg – Halbmarathon
    AK – 2. Platz
  • Citylauf Dresden – 10km
    Neue perönliche Bestzeit auf 10 Kilometer – 40:37 Minuten
  • Oberelbe Marathon – Halbmarathon
    Neue perönliche Bestzeit auf Halbmarathon – 1.28:29 Std.
  • Oederaner Lauftag – 10km
  • Adelsberglauf – 10km
    AK – 2.Platz
  • Skatstadtmarathon Altenburg – Halbmarathon
  • Chemnitz Marathon – Halbmarathon
    AK – 3. Platz
  • Laufend gegen Krebs – 30km
    Gesamt – 3.meiste Rundenzahl
  • Leipziger Nachtlauf – 10km
  • Strongmanrun Ferropolis
  • Sparkassen Marathon Plauen – Marathon
  • Fichtelberglauf
  • Dresden Marathon – Halbmarathon
  • Glauchauer Herbstlauf – 10km
  • Adventslauf des SV Vorwärts Zwickau – 10km
  • Potsdamer Silvesterlauf – 7,5km Crosslauf

Danke Anja für 16 mal rucksacktragen und die Hilfe bei jeder Laufveranstaltung! Danke Sandra, Mario und meine Eltern für euren Support!

Das Jahr 2017 wird für mich ein besonders spannendes werden. Dazu aber in ein paar Tagen mehr. #fuelledbyscience 😉