Strongmannrun zum Zweiten

21.07.2015 (noch 25 Tage bis Ferropolis): Nach dem Heidelberglauf wollte ich meiner zwickenden Ferse ein paar Tage mehr Ruhe gönnen und eine Woche pausieren. Schließlich beginnt ja auch bald der Trainingsplan für den Magdeburg Marathon.

27.07.2015 (noch 19 Tage bis Ferropolis): Nicht gut! Keinerlei Verbesserung! Geht wohl doch nicht ohne Medikamente. Creme, Pillen und Kühlkissen. Viel hilft viel! …hieß doch so, oder?

31.07.2015 (noch 15 Tage bis Ferropolis): Tagsüber schmerzfrei. Lauftest nach 500 Metern abgebrochen! Schmerzen. Sogar noch schlimmer als vorher! FU*K!!!

08.08.2015 (noch 7 Tage bis Ferropolis): Gefühlslage zwischen Wut und Verzweiflung. 2. Lauftest. Wenn`s diesmal nicht geht, müssen es Schmerzmittel richten (ja ich weiß, unvernünftig). Mittlerweile hab ich auch schon die zweite Woche von meinem Magdeburg-Trainingsplan gestrichen. …ich korrigiere: Gefühlslage zwischen Wut und Hass!! Aber .. es lief … ja, naja, doch … fast schmerzfrei. Man hört ja um ein vielfaches kritischer in sich hinein wenn man auf etwas besonders achtet. Doch. Die Schmerzen waren weg! YEAH!!! Nach 3 Wochen Pause waren zwar nur noch 7 Tage zum vorbereiten geblieben, jedoch konnte ich endlich wieder laufen! Wut und Hass: AUS – Runhappy: AN

18.08.2015 Raceday! Der Strongmanrun in Ferropolis war der Weltweit erste Hindernislauf bei Nacht. Strartschuss war 22:00 Uhr. Den ganzen Tag über war also genügend Zeit, sich Gedanken zu machen, dass man viel zu wenig Vorbereitung hatte. Die Aufregung war groß und steigerte sich noch. Wir waren fast 3 Stunden zu früh am Brooks Stand. Unser Treffpunkt mit den anderen vom Runhappy-Team. Bei einer kleinen Runde über das imposante Ferropolis Gelände trafen wir zuerst auf Patrick (der übrigens auch Magdeburg laufen wird ;) ). Am Brooks Stand haben wir noch unsere obligatorischen Tattoos abgeholt und so langsam waren immer mehr orange Team-Trikots zu sehen. Langsam legte sich erstmal die Aufregung. Hier und da ein kurzes Gespräch, Gruppenfotos, Interview von Christiane aka Laufkater und Carmen mit Sat1. (klick hier)

Etwa 20 Minuten vor dem Start ging es dann zur Startaufstellung. Dank Brooks Running wieder mit First50, ganz nach vorn. Was ich im Mai am Nürburgring schon am geilsten fand, die Start-Party mit dem Runhappy-Team! Die anheizenden Gassenhauer von Prodigy, Metallica, Blur u.s.w. brachten die Anspannung nun ordentlich zurück. Countdown, Startschuss, Feuerwerk und VULLGAZZ!!! Die ersten Kilometer sind noch auf Asphalt. Ganz meins!

Foto: Alexander Baumbach, www.mz-web.de/wittenberg

Foto: Alexander Baumbach, http://www.mz-web.de/wittenberg

Deshalb versuche ich erstmal “Meter zu machen” und wollte dann warten bis Sandra & Mario auf mich auflaufen. Bis zum ersten Hindernis stellte sich überraschend ein frisch gepflügtes Feld in den Weg. Pfui Teufel! Bei der Dunkelheit & teilweise mit blendenten Gegenlicht sehr unangenehm für mich. Hier sind dann auch viele wieder an mir vorbeigezogen. Ab dem ersten Kriechfeld durch den Matsch, einmal eingesaut und Wasser in den Schuhen, spätestens ab da war der Spaß zurück. Da von Sandra und Mario noch nix zu sehen war, habe ich mich entschlossen nicht weiter zu reduzieren sondern locker weiterzulaufen. Gegen Ende der ersten Runde habe ich zwischen den vielen Zuschauern sogar Anja sehen und hören können. So motiviert habe ich mich auf die letzten beiden Hindernisse der ersten Hälfte gefreut. “300 Meter” durch den See (was maximal 30 Meter waren) und das absolute Highlight von jedem Strongmanrun, DIE RUTSCHE!
Runde 2 war dann keine Überaschung mehr. Das “Ackerfeld from hell” war zum Glück relativ plattgelatscht von den fast 3000 Startern. Dass die Gesamtdistanz auf ca 19km reduziert war, kam meiner nachhinkenden Kondition entgegen.
Mein Fazit: Die Kulisse am Festivalgelände ist einzigartig!!! Der Strongmanrun am Nürburgring bleibt der spektakulärere. Ferropolis muß unbedingt weiter bei Nacht stattfinden, denn das macht ihn besonders. Die angekündigten Laserefekte & treibenden Beats habe ich (abgesehen von Start und Ziel) vermisst. Der Hindernisse-Mix war OK, könnte aber abwechslungsreicher sein. Ein paar Reihen Strohballen auf den längeren Laufpassagen würden diese etwas auflockern. Alles in allem – Gesamtnote 2+! … Achso, das Bier im Ziel war schal und warm. Ekel! Klar wird es auf Vorrat ausgeschenkt – wenn das “Hauptfeld” und damit alle zur selben Zeit kommen, aber das war zum ausspucken unlecker. Schade!

Danke an Brooks running, das gesamte Runhappy-Team für das Erlebnis! Besonders an Philipp und Bengü! Danke an unsere Schlachtenbummler Anja und Sandra! Danke Alf Dahl, http://www.marathonmann.de & Alexander Baumbach, http://www.mz-web.de/wittenberg sowie Strongmanrun für die Bilder!

 

Der Strongmanrun mit dem RunHappy-Team

banner1

Keine Angst, aus meinen Blog wird kein reiner Laufblog werden.  …auch wenn dies schon der zweite Laufbericht in Folge ist. Die Interessen scheinen sich bei mir neu zu ordnen. Neue Urbex-Locations sind bereits in Planung!

Es ist immernoch unfassbar … ich war beim Strongmanrun! Und nicht einfach so, sondern mit einer Wildcard im RunHappy-Team von Brooks! Ich als eingefleischter Asphalt-Läufer wollte beim Strongmanrun am Nürburgring starten. Den einen oder anderen Kilometer ist man schon mal auf Wald- oder Feldwegen gelaufen, aber immer nur bei trockenen Bedingungen und immer darauf bedacht möglichst festen Untergrund zu haben. Bei einem solchen großen Hindernis-Lauf will man sich ja auch anständig vorbereiten. Die Distanz stellte kein Problem dar. Die Bilder und Videos im Internet setzten bei mir aber sehr viele Fragezeichen hinter den Schwierigkeitsgrad der Hindernisse. Entschieden habe ich mich für den Cascadia10 als Laufschuh. Brooks Cascadia 10 Schon der erste Testlauf zeige mir, dass mit dem richtigen Schuh auch ein Geländelauf viel Spaß macht. Mit dem Cascadia gab es keine Probleme auf Sand, Kies über Stock und Stein. Auch komplett querfeldein, ohne Wege, durch den Wald und über Felder verliefen meine Trainingsrouten. Selbst durch einen Bach, um mit nassen Schuhen/Füßen weiterzulaufen wurde getestet. Und ich kann es nur noch einmal sagen: mit dem richtigen Schuh, macht das Spaß!

Eine ideale “Generalprobe” bekam ich eine Woche vor dem Strongmanrun beim Oederaner Lauftag. Schotter, aufgeweichte Waldwege, Wurzeln und über Wiesen, gekrönt duch ein paar ordentliche Höhenmeter. IMG_20150501_154838Mit einem AK-Treppchenplatz kann man die “Generalprobe” als gelungen bezeichnen. Trotzdem war ich mir nicht sicher, ob wir es beim Strongmanrun vor Zielschluss (4h) schaffen, die zweimal 12km Runden hinter uns zu bringen.

Die erste Treffen des Run-Happy Teams war einen Tag vor dem Lauf. Bei einer exklusiven Streckenbesichtigung hatten wir die Gelegenheit uns kennenzulernen. Ein lustiger, verrückter Haufen aus Strongman-Neulingen und Wiederholungstätern. Alle auf Anhieb sympathisch (muss daran liegen, dass alles Läufer sind)! Mit der Truppe wäre ich auch in den Urlaub gefahren. ;) Vor dem gemeinsamen Abendessen bekamen wir noch eine kurzes preview über die Laufschuhhighlights von brooks. … Zeige einem Läufer ein paar Laufschuhe – und er kann sich sofort in das eine oder andere Paar verlieben … ohne Worte! … Lieferung bereits erfolgt. :-D

Der Tag des Strongmanrun selbst vereint alle Superlative! Allein die Party in der Startaufstellung sollten alle mal mitgemacht haben! Eine Band rockt alle bekannten Gassenhauer. Alles singt, springt, klatscht, jubelt. Un-fucking-fassbar! Countdown – Startschuss – Feuerwerk und ab gehts! Die vielen Fragezeichen und die Bedenken, wie wir über die Hindernisse kommen sind verflogen – denn wir laufen! Der brooks-Slogan “run happy” ist übrigens die perfekte Wahl, in zwei kurzen Worten, das auszudrücken was für mich das Gefühl des Laufens beschreibt! RUNHAPPY!

Ich will nicht auf jedes Hindernis eingehen. Manche waren purer Fun, andere schmerzhaft. Keines ist unüberwindbar. Manch eines fordert allerdings ein wenig Überwindung. Mit etwas über einer Stunde kamen wir aus der ersten Runde. Alles gut und besser als je erträumt. Meine Schuhwahl war die beste Entscheidung. Kein Abrutschen auf steilen Anstiegen oder in matschigen Passagen. In Runde 2 gab es leider vor einigen Hindernissen Staus, so dass wir unsere hochgerechnete Zeit von unter 2,5 Stunden nicht ganz geschafft haben. Trotzdem war ich noch bei keinem Lauf so stolz durchs Ziel zulaufen! Wir haben den Strongmanrun gerockt und überlebt! :-D Wenn ich von niemanden geblitzdingst werde, wird dieses Abenteuer als ein Highlight in meiner Erinnerung bleiben!

Vielen Dank an Brooks-Running und das RunHappy-Team! Ihr seid die Geilsten! Ich hoffe wir sehen uns wieder! Vielleicht in Ferropolis … ?!

Wer übringens auch mal das RunHappy-feeling testen möchte, kann die Brooks RunHappy-Tour nutzen. Keine Gebühr, keine Hatz nach der Bestzeit, kein Schnickschnack, nur RunHappy – together!

banner

Versuch eines Laufberichts

Der Wecker klingelt. Raceday! Das ist der Tag! Augen auf, und auf der Stelle hellwach sein, dass gibt es bei mir nur an einem Wettkampf-Tag. Die letzten Wochen einen Trainingsplan abzuarbeiten und dabei auf einen bestimmten Tag hinarbeiten spannt meinen Geduldsbogen.
Ab diesem Erwachen ist fast alles minutiös geplant. Rote-Beete-Saft, Chia-Pudding und eine Banane zum Frühstück. Kleidung liegt ebenso parat wie die Startunterlagen und die Laufsachen. (GPS Uhr und mp3 zähle ich mit als Laufsachen ;) )
Dann ist endlich ABFAHRT! Mit jedem Kilometer steigt die Spannung. Jede Entfernungsangabe am Straßenrand wird in Kopf zu “Laufstrecken” umgerechnet. “Noch nen Halbmarathon und einen 10km-Lauf bis wir da sind.”
Beim Abholen der Startnummer legt sich die Angst den Start zu verpassen. Noch ne Stunde Zeit zum umziehen – alles gut! Was dann folgt ist die “am schnellsten vergehende Stunde ever!” Umziehen, kollektives “Startnummernanbasteln”, Musik in die Ohren, Toilettenpflichtbesuch (eine Dixi-Pause macht sich nicht gut in der Netto-Zeit) etwas warm laufen und schon füllt sich die Startaufstellung. Mein Ruhepuls ist jetzt, auch ohne Anstrengung, gar nicht mehr so in Ruhe.
In der Startaufstellung steigt die Anspannung. ICH WILL JETZT LOOOS!!! Noch eine Minute bis zum Start. Alle um mich herum Zappel, Springen oder stellen ihre Uhren ein. Cool rumstehen? Kaum einer! Ich hab natürlich eine Ziel-Zeit im Kopf. Aber bloß keinen verraten was man glaubt zu schaffen. Tief stapeln und wenn nötig jammern, dass es grad gar nicht so richtig läuft. Halt was alle so machen. ;)
3 … 2 … 1 … SCHUSS! (Laufcomputer >> Start)
Ab geht die Jagd. “Jagd” weil es heute nur 10 Kilometer sind. Von Anfang an volles Rohr! Das beste ist immer der Klang wenn tausend Läufer losrennen.

Foto: runnersworld.de

Foto: runnersworld.de

Da ich soviel Respekt habe, mich nicht zwischen die Stromlinienkörper in den ersten Reihen zu drängen, ist immer der erste Gedanke > Verdammt, ich könnte schneller. Lücken suchen um an anderen vorbei zu gehen. Wieder andere gehen an mir vorbei. So dauert es zwei, drei Kilometer bis sich alles sortiert und man gleichmäßig läuft. Was mir jetzt ins Ohr hämmert, würden meine Eltern bestenfalls als Lärm bezeichnen. Dank google ist selbst eine unbekannte Strecke in markannte Punkte eingeteilt. Der Kopf ist aus. Vorwärts!
In der zweiten Hälfte der Distanz kommen erste Gedanken. “Muß ich mir das antun und meiner persönlichen Bestzeit hinterherlaufen?” … ich könnte ja schließlich auch die Zuschauer und die Strecke genießen. Ich nehme das Tempo nicht absichtlich zurück. Trotzdem merke an meiner Atmung dass ich langsamer geworden bin. Also achte ich darauf nach hinten große Schritte zu machen und auf die Armarbeit. Den letzten Kilometer beherrscht die Überlegung wo ich zum Endspurt ansetzen soll um den einen vor mir noch zu überholen – oder einen anderen hinter mir zu behalten. Meine Bestzeit?! Auf dem letzten Kilometer egal. Schneller geht jetzt eh nicht mehr. IMG_20150322_204629
Die letzten 500 Meter und Schritt für Schritt steigert sich das Glücksgefühl. Jawolll..! Deswegen hab ich mich für diesen Lauf angemeldet. Die Zeit ist jetzt fast nebensächlich. Die Zuschauer vor dem Ziel applaudieren, ich höre den Sprecher schon, sehe den Zielbogen, suche Freunde & Familie unter den Zuschauern, nochmal laaange Schritte. Herzschlag auf maximal … Ziel … (Laufcomputer >> Stop) … GEIL!!!
Das “Herzlichen Glückwunsch” mit dem umhängen der Finishermedalie unterbricht ein wenig mein “den Augenbick genießen”. Trotzdem trage ich diese ziemlich stolz noch ein paar Minuten um den Hals. Meine Ziel habe ich mit 41.05 Minuten nicht ganz geschafft. Meine persönliche Bestzeit habe ich um etwas über 20 Sekunden verbessert. Bei den 10km Läufen nehme ich nichts an den Verpflegungsständen. Darum sagt mir mein Körper beim Anblick des Getränkestandes DURST! Ich greife zwei/dreimal zu und versuche dann meine Freundin mit den trockenen Wechselklamotten zwischen den Zuschauern zu finden.

IMG_20150322_152309

House of Wheelchairs

Das “House of the Wheelchairs” stand schon seit fast zwei Jahren auf meinem Zettel. Diesmal fürhte mich der Weg direkt daran vorbei. Das
ehemalige Schloss wurde zuletzt als Alters- & Pflegeheim genutzt. Den Hinterlassenschaften dieser Nutzung verdankt das Schloss
seinen Urbex-Namen. Die Rollstühle sind über das ganze Gebäude verteilt. Trotz des langen Leerstands und der zahlreichen Urban
Explorer die schon das Gebäude durchstreiften, hält es noch erstaunlich viele Fotomotive bereit. Bei der Größe des Hauses kann es
schonmal passieren, dass sich 5 Leute untereinander nicht wiederfinden. Ob jemand eine Etage höher geht oder tiefer … wer achtet
schon darauf. ;) Die Besitzverhältnisse des ehemaligen Schlosses sind unklar. Die beeindruckende zweigeschossige Anlage mit der imposanten
Säulenhalle steht leer. Ansich ist die Geschichte des Schlosses nicht sonderlich spannend. Eine ungewöhnliche Begebenheit habe ich
trotzdem gefunden.

Mit dem Beginn der Nutzung als Altenheim, musste im Keller des Schlosses eine neue Wasserleitung verlegt werden.
Beim ausheben des Kellerbodens stürzte eine Kellerwand ein. Zum vorschein kam ein verstecktes Zimmer, in dem ein Schatz verborgen
war. Man fand darin das Tafelsilber und zahlreiche weitere Schmuck & Wertgegenstände. Versteckt wurde dieser “Schatz” dort von
der letzten Besitzerfamilie, die im Januar 1945 (eine beigelegte Tageszeitung belegte das Datum) dort ihr Hab und Gut eingemauert
hatte. Die Staatssicherheit legte ihre Zuständigkeit fest und übernahm 1960 die Sichtung und Bergung des Schatzes in Eigenregie.
Gesagt wurde, dass der Fund an das Landesmuseeum übergeben werden sollte. Dort ist der Schatz allerdings nie angekommen und alle
Versuche der Aufklärung blieben ergebnislos.

PS: Kommentare OHNE ORTSANGABEN!

Hotel “Muscleclub”

 

Am Hotel angekommen haben wir sofort bemerkt, dass wir einen ungünstigen Zeitpunkt erwischt haben. Gleich ein ganzer Reisebus steht vor dem Haus. Das bedeutet warten! Wir stärken uns mit unserem Reiseproviant und kommen dabei mit Herrn Hund ins Gespräch. Ebenfalls ein Wochenendurlauber aus Hannover. Leider hatte er nur einseitige Gesprächsthemen auf Lager. Auto hier, Starthilfe da u.s.w. Aber: Inzwischen war der Reisebus verschwunden und nachdem auch Herr Hund bedient war, ging es für uns zum Check-in.
Das Hotel hatte wirklich jede Menge zu bieten. So wollte jeder von uns zuerst wo ander hin. Ich musste gleich erstmal an die Bar! Nudeln mit Bolognese für nur € 3,50! …wo bekommt man das heute noch? Da es allerdings keine vegetarische Bolognese war, hab ich mich dann doch für ein Bier entschieden. Die anderen waren in der Sauna, Solarium, Schwimmbad, Fitnessstudio oder relaxten im Wellnessbereich. Ein Hotel, wo man wirklich hätte entspannen können. Hier schienen die Uhren still zu stehen und der frühe Vogel lag hier buchstäblich
begraben. Punktabzug würde ich lediglich für das extremst sparsam angestellte Personal vergeben. Die Zimmer waren nicht unbedingt riesig, aber dafür tadellos in Schuss! Es roch regelrecht nach Sauberkeit. In einem Urbex-Hotel weiss man ja nie so genau was einen erwartet.

Hier wäre ich gern mal Gast gewesen! ;)

Ein großer Dank für diesen Hotel-Tipp geht nach Thüringen! Da kann HRS&Co nicht
mithalten. ;)

Schule und Wohnheim für Physiotherapeuten

Allein! Allein?

Das offen stehende Fenster haben wir schon vom Auto aus gesehen. Warum aber klettern wenn es vielleicht einen anderen, einfacheren Weg gibt? Nach einer äußerst unauffälligen Runde um`s Haus haben wir letztlich doch das Fenster genutzt. Hätte, wäre, wenn … drin ist drin.
Es hat keine zwei Minuten gedauert bis mir “unwohl” wurde. Vielleicht lag es an dem Lebengroßen Portrait des Schulgründers was in der Eingangshalle hing. Wie ein Geist schaute er auf uns herunter. Als wolle er uns hier nicht haben. Manchmal fühlt man ja ein Gebäude. Zum Beispiel bei meinem Besuch im Krematorium oder in dem Kinderheim. Gründe dafür liegen bei diesen Locations auf der Hand. In einer Berufsschule hätte ich so etwas nicht erwartet. Genauer definieren kann ich das Gefühl nicht. “Sich beobachtet fühlen” ist am treffendsten.
Die Schul- & Wohnräume waren ringförmig um einen Lichthof gebaut. Inklusive Dachwohnungen waren es 5 Etagen, die über zwei Treppenaufgänge verbunden waren. Damit wir 5 uns nicht gegenseitig im Bild rumstehen, waren wir schnell über das ganze Haus verteilt. Fest steht immer … am Ende treffen für’s traditionelle Gruppenfoto. Um nicht zu verpassen wenn die anderen sich unten sammeln, hört man immermal “in’s Haus”, wo die anderen sein könnten. Ich habe ansich ständig irgenwen gehört oder gesehen. Stimmen aus der Etage unter mir … Schritte über mir … ein winken vom anderen Ende des Gangs u.s.w.
Nach meinen letzten Bildern im obersten Stockwerk geth’s also ab nach unten zum Erinnerungsfoto. :) Nach etwa der hälfte der Holztreppen nach unten höre ich über mir auch Schritte. “Ah OK … biste also nich der Letzte.” Das dachte ich. Der Rest der Fuhre war schon da und hat auf mich gewartet. Ich war kurz irritiert. Es folgt das schnellste Gruppenfoto seit wir das eingeführt haben und dann RAUS!
Seltsam. Ich hab mir das eingebildet oder?! …außerdem war es auch ein windiger Tag. Oder?! Jedenfalls passt das zu meinem Gefühl vom Anfang! Bei dem verwinkelt gebauten Haus wäre es ein leichtes jemanden aus dem Weg zugehen. … Oder?!

Oder??

>> Weil es bei dem Kinderheim so gut funktioniert hat … Wenn du in dieser Einrichtung deine Ausbildung zum Physiotherapeuten gemacht hast, hätte ich betreffend der Schule/Wohnheim ein paar Fragen an dich. Wenn du lust dazu hast, nimm bitte über die Kommentarfunktion Kontakt zu mir auf.

PS: Kommentare OHNE ORTSANGABEN!

Mein Laufjahr

Darf ich nach meinem sportlichen “Jahresrückblick” von 2013 schon von Tradition sprechen wenn ich dies auch 2014 wieder tue? Oder ich missbrauche meinen Blog als zusammenfassendes Tagebuch. Ja, so klingt`s gut. … Schau’n mer mal. Mitte April 2014 gab es noch keinerlei Anzeichen dafür, dass ich “Hals über Kopf” beginne bei Wettkämpfen zu starten. Dank meiner Schwester und ihrem Mann habe ich mich 5 Tage vor meinem ersten Lauf zum starten überreden lassen. Was viele Läufer wissen und der Großteil meiner Freunde leider nie erfahren wird – das laufen mit so vielen anderen macht SÜCHTIG!

  • Oberelbe-Marathon:

HM-Distanz – Zeit: 1:44:00 – Altersklasse Platz 65  – Gesamt Platz 435

Finishervideo

  • Stadtlauf Chemnitz:

10 km Lauf – Zeit: 0:42:11 – Altersklasse Platz 5 – Gesamt Platz 33

  • Chemnitz-Marathon:

HM-Distanz – Zeit: 1:39:06 – Altersklasse Platz 4 – Gesamt Platz 42

Finishervideo

  • Stauseelauf Chemnitz

10 km Lauf – Zeit: 0:44:35 – Altersklasse Platz 2 – Gesamt Platz 15

  • Döbelner Landschaftslauf

HM-Distanz – Zeit: 1:30:58 – Altersklasse Platz 3 – Gesamt Platz 18

Finishervideo

  • Lichtensteiner Herbstlauf

12 km Lauf – Zeit: 0:49:40 – Altersklasse Platz 2 – Gesamt Platz 6

  • Glauchauer Herbstlauf

HM-Distanz – Zeit: 1:32:33 – Altersklasse Platz 8 – Gesamt Platz 55

  • Gesamt-lauf-kilometer 2014

164 Einheiten / Distanz 2150km

Vorsatz für 2015 – Mehr Läufe!

Vorsatz für 2015 – 42,195  ;)