Sleep, Run, Eat, Repeat!

Für meinen twitter-Account habe ich mir vor längerer Zeit mal ein Banner erstellt > Sleep, Run, Eat, Repeat! Ja, ich könnte dies bestimmt einen Monat durchziehen, ohne dass so etwas wie Langeweile aufkommt. Aber wie das eben so ist, irgendwann schläft man auch bei dem spannendsten Thriller vor dem TV ein, wenn man nicht genug Kaffee intus hat. OK. .. Der Vergleich ist ziemlich daneben. .. Was das Laufen betrifft, ist Regeneration das Zauberwort. Dem Körper nach dem Lauf das zurückzugeben was er braucht, um auch am nächsten Tag wieder durchzustarten. Ausdauersportler achten da ja auf so einiges. Vor allem wenn man wie ich auf Fleisch verzichtet, stellt man seinen Einkaufszettel nach ganz anderen Gesichtspunkten zusammen. Hat man einmal damit begonnen nach kleinen Helferlein im Speiseplan zu suchen, hat man ganz schnell Spirulina Algen und Rote Beete Saft auf dem Tisch. O-Ton Geschmackssinn: “Wenn’s schee mach.

Schnellere Regeneration, weniger Laktat – mehr Leistung. … Das hat mir Dennis, einer meiner facebook-Sport-Freunde, mit einem Getränkepulver versprochen. ARGI+ soll mir dabei helfen, meine Leistung zu steigern? Hm … das klingt fast zu gut um wahr zu sein. “Versuch macht kluch😉 ” – also habe ich von Dennis ein Testangebot bekommen.

Über 20 verschiedene Aminosäuren verfügt der menschliche Körper, doch er kann nicht jede Aminosäure selbst herstellen. Viele müssen durch Nahrung aufgenommen werden. Auch die Aminosäure L-Arginin (in ARGI+ enthalten) ist für den Körper unentbehrlich. Neben L-Arginin enthält ARGI+ sekundäre Pflanzenstoffe und Vitamine. FOREVER_ARGIEs füllt den Energiespeicher dank dieser idealen Kombination von L-Arginin und einem ausgeklügelten Vitaminkomplex rasch wieder auf. Im Sport & Profisport längst DER absolute Geheimtipp, denn wissenschaftliche Tests haben bewiesen – ARGI+ führt zu einer Verbesserung des Laktatwerts um 15%.

Eine Absenkung des Laktatwertes … sogar bis zu 15% … welcher Ausdauersportler wünscht sich das nicht? In den nächsten Wochen & Monaten will ich mich von der Wirkung überzeugen lassen. Ich werde euch hier davon berichten. Falls ihr ARGI+ mit mir zusammen testen wollt, könnt ihr euch auch bei Dennis melden. Er wird es für euch ebenfalls möglich machen, ARGI+ zu testen!

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Damit Sie auch morgen noch kraftvoll zugreifen können

Im ersten Teil meiner FISHERMAN’S FRIEND StrongmanRun Vorbereitung will ich dir zeigen wie du in deinem Alltag quasi “zwischendurch” trainieren kannst.
Beim Lauftraining selbst vernachlässigt man die Kraft in den Armen oder trainiert diese erst gar nicht. Ist ja ansich auch nicht sooo notwendig. Beim Strongmanrun ist das allerdings ein klein wenig anders. Etwas Power in den Armen sowie Greifkraft sind sehr wichtig. Keine Angst, du musst nicht aussehen wie Arnie, ein bisschen mehr Kondition ist aber hilfreich.
Besorge dir Handexpander. Keine Ahnung ob die sich wirklich so nennen. Handgreifer, Fingerhandeln oder Handtrimmer habe ich auch schon als Bezeichnung gelesen. Kaufe nicht nur einen! Mindestens 4 Stück! sportograf-59469111_lowresEinen davon legst du dir ins Auto. Jede rote Ampel und jeder Stau wird so zur kleinen Trainingseinheit. Einen? Ja nur einen in`s Auto. Freihändig fahren ist … uncool. Die Hände abwechselnd “bearbeiten”.
Nummer Zwei legst du an deinem Arbeitsplatz neben das Telefon. (bei bedarf auch zu Haus) Jeder Endlos-Monolog eines Anrufers gibt dir jetzt Gelegenheit zum StrongmanRun Training. Der Dritte liegt auf dem Couchtisch! Statt in der Werbepause zum Kühlschrank zu gehen und dir ein Bier zu holen, kannst du die Zeit nutzen, um deine Unterarme ein wenig aufzupumpen. …das Bier kannst du dir ja trotzdem mitbringen lassen.😀
Den letzten leg dir zur Toilette! Beim nächsten Besuch hat dann dein Smartphone dort Hausverbot.😉

Im Alltag sollte man sowieso Treppen steigen anstelle des Lifts. Oberschenkelmuskeln kann man beim StrongmanRun nie genug haben. Soviele Stockwerke werden nur die wenigsten zur Verfügung haben um nebenbei die Oberschenkel zu trainieren. Es gibt eine Übung … (…im hüftbreiten Stand mit dem Rücken an eine Wand anlehnen und langsam nach unten bewegen, bis Ober- und Unterschenkel im rechten Winkel zueinander stehen. Diese Stellung so lange halten wie möglich.) …die ich ein klein wenig abgeändert, zwischendurch auch machen kann, wenn ich keine Wand zur Verfügung habe. sportograf-59460490_lowres
Langsam in die Knie gehen und auf halber Strecke stoppen und so halten. Das geht zum Beispiel wieder während eines Telefonats – auch in Kombination mit der Handquetsche. Dies kannst du immer und überall tun, wo du dich ungesehen fühlst. Wenn dich dann doch jemand dabei erwischt, wie du halb im knien, 5 Minuten vor der Mikrowelle wartest dann ist es Zeit für ein Outing.:)

Für mich als überzeugter Asphaltläufer war es schwer auf unebenen Untergrund zu laufen. Für die Stabilisierung des Fußgelenks und der Bänder ist ein Balance Board ideal. Ein stabiles Fußgelenk ist beim Lauf immer wichtig. Du solltest es also auch nach dem StrongmanRun weiter nutzen!
Beim nächsten mal geht`s dann man um das “RUN” in StrongmanRun.

Wort zum Sonntag

Meine (nicht ganz ernst gemeinten) Beobachtungen verschiedener Läufetypen (Achtung Satire) ..Spaß … Spahaaß!

 

Der Windschnittige

Minimalistisch gekleidet und selbst bei frostigen Temperaturen kurz/kurz laufend. Schlanke Läuferfigur wie aus dem Lehrbuch. Daher bei Wettläufen immer in den ersten Reihen zu finden. Der Windschnittige ist der Wunschtyp vieler Läufer. Das mit Muskeln bespannte Skelett hat Power, kann sehr schnell und weit!

Der Stampfer

Leise und gefühlvoll laufen liegt dem Stampfer fern. In der Regel ist er schon zu hören bevor man ihn sieht. Der Fuß schlägt den Boden derart, dass jeder Schritt von einem lauten “Patsch” bekleidet wird. Der Stampfer läuft aber nicht unbedingt schlecht und ist auf jeder Distanz unterwegs.

Der Leisetreter

Der Leisetreter ist das Gegenteil des Stampfers. Man könnte tatsächlich meinen, er schleicht sich an. Ganz sanft und geschmeidig, meist mit kleinen Schritten. Der Leisetreter ist nicht unbedingt schnell  – aber er kann laaange Strecken laufen.Unbenannt-1

Der Dirigent

Der Dirigent ist gut an seinen stark fuchtelnden Armbewegungen zu erkennen. Das Läuferdreieck ignoriert der Dirigent grundsätzlich. Beim Armschwung erreicht er mit den Händen auch schon mal die Höhe der Oberschenkel. Die Elite unter den Dirigenten spreizt zur Unterstützung des Erscheinungsbildes einzelne Finger von der Hand ab.

Das Model

Fast immer weiblich. Das Model fällt auf und genau diese Aufmerksamkeit will es. Top gesteylt, gebräunt, geschminkt, gepudert, parfümiert. Die weibliche Version, meist mit in Szene gesetzter Oberweite … in etwas zu knappen Laufkleidern. Lippenstift und Nagellack sind selbstverständlich mit der Farbe der Laufschuhe abgestimmt. Das Model muss sein äußeres Erscheinungsbild, hin und wieder, durch Kussmund-Selfies selbst kontrollieren.

Der Coole

Immer gut an seiner bluetooth Freisprecheinrichtung im rechten Ohr zu erkennen. Den Coolen Läufer trifft man oft in Parks oder auf Strecken mit viel “Publikum”. Er passiert hochfrequentierte Teile seiner Laufstrecke mehrfach. 90 Prozent seiner Strecke telefoniert er … mit wem auch immer. So cool läuft er auch gerne mal einen Halbmarathon. Nicht besonders schnell, jedoch wortwörtlich “gut unterhalten”.

Der Besessene

Den Besessenen trifft man bei Volksläufen häufiger als auf Trainingsläufen. In Schweiß regelrecht gebadet und klatschnassen Haar verteilt er Tröpfchen seiner Körperflüssigkeiten in seinem Umfeld. Jedes Ausatmen wird mit einem animalischen Stöhnen, akustisch dokumentiert. Der Besessene ist durch seinen sehr stark geröteten Kopf und das dadurch entstehende Gesamtbild der unberechenbarste Läufertyp.

Der Baumwoll-Läufer

Er widersetzt sich jeglichem Argument für Fünktionskleidung. Er ist der “back to the roots” Läufer im 80er Jahre Rocky Balboa Style. Im Sommer auch sehr gern bei Regen unterwegs, trägt der Baumwoll-Läufer konsequent mehrere Kilo Schweiß und Wasser in seiner Kleidung.

Der Styler

Der Styler braucht mit Abstand die längste Vorbereitungszeit für seinen Lauf. Er besitzt ausschließlich High-End Markenware und geht IMMER voll ausgestattet vor die Tür. Auf seinem Laufshirt, -schuh, -hosen, -strümpfen, -stirnband ist klar und deutlich der Markenhersteller zu lesen. Farblich selbstverständlich abgestimmt! Ohne Laufrucksack, Sonnenbrille und Handy am Oberarm trifft man ihn so gut wie nie. Den Styler darf man aber auf keinen Fall unterschätzen. Oft ist er spielend in der Lage einen Ultra zu finishen.

Der Aldi-Läufer

Er ist eigentlich der liebenswerteste unter uns. Shirt, Hose, Schuhe – das macht dann bitte 24,97. Das Startgeld ist teilweise teurer als sein ganzes Outfit. Aber er läuft des Laufens wegen, was er genießt und schweigt. Genau das macht ihn besonders liebenswert!

Fehlt noch jemand? Einen Typ habe ich allerdings noch nie gesehen. Den Unsympathischen. Natürlich sind es immer nur die “Besonderen” die auffallen – also: Schubladen zu und Stay Different!  :D

 

 

You Spin Me Right Round

“Laufen im Winter in der warmen Niederlausitzhalle beim Hallenmarathon.” Spuckt Googel aus. Geil! Für mich als Minusgrade-Weichei genau die richtige Möglichkeit, mitten im Januar einen Wettkampf zu laufen. Etwa um die 16 Grad in der Halle. Mit steilen Anstiegen sollte ebenfalls nicht zu rechnen sein. Urlaub hab ich in dieser Woche zufällig auch – also schnellstens für den Mitternachts-Halbmarathon angemeldet. Geil! Oder? Scheiße! Was hab ich getan?? Ich liebe doch das Laufen durch die Natur. Landschaftsläufe wie der Oberelbe-Marathon und am besten noch mit 1000 Metern freie Sicht nach vorn. Und jetzt? Hole ich mir einen Drehwurm. 21 Kilometer oder 85 Runden auf einer ovalen 250 Meter Bahn mit überhöhten Kurven.  Egal. Zum Glück bin ich verrückt! Ich freue mich schon aus dem Grund, nach dem Untertagelauf im Januar 2015, auch 2016 wieder einen “Crazy Run” im Winter gefunden zu haben. Außerdem war noch nie ein Lauf mit so vielen Verpflegungspunkten ausgestattet.😀

Der Hallenmarathon in Senftenberg ist eigentlich ein ganzes Lauf-Wochenende. Angeboten werden Läufe zwischen 250 Metern und einem 50 Kilometer Ultra Marathon. (2017 ist sogar ein 100 Kilometer Ultra möglich!!!) Durch die guten Bedingungen in der Niederlausitzhalle wurden hier in der Leichtathletik viele Weltklasseleistungen erzielt, die bis heute als deutsche Rekorde Bestand haben.

Angekommen an der Halle sind wir um 10 Uhr am Morgen bei  Schneefall und Minusgraden. Das erste Empfinden im Inneren war “angenehm warm”. Ersteinmal. Die Halle war mit viel Liebe zum Detail hergerichtet. Lichterketten, Strahler, Laser und Spotlights erzeugten regelrechte Partystimmung. Fast erschrocken bin ich vor der Überhöhung in den Kurven. Ich hatte zwar davon gelesen, so stark hatte ich es allerdings nicht erwartet. Darauf komme ich gleich noch einmal zurück.
Beim 10km Lauf bekam ich einen Eindruck, wie “eng” es auf der Bahn wird, wenn 75 Läufer auf der Strecke sind. Beim durchschauen der Startliste ist mir aufgefallen, dass manche Starter für jeden Wettbewerb gemeldet waren. JEDEN! 3, 5, 10, 21, 42 und am nächsten Morgen die 50 Kilometer! Das sind wohl die Erfinder von “alleBekloppt”! Und Hut ab vor der Leistung! Die Musik in der Halle war so früh am Tag eine Art Schlagerparade. Naja – das machte mir ein wenig Angst. (O-Ton Angstzentrum: Atemlos durch die Nacht.) Mit der Anmeldung für seinen Wettbewerb, hatte man drei Musikwünsche frei. Bei meinem Lauf war der Schlagerpegel glücklicherweise sehr gering. Schneller Techno, HipHop und ordentlicher Rock waren gut gemischt. Den Tag wollten wir nutzen um uns Senftenberg anzusehen, denn der Halbmarathon startete erst kurz vor Mitternacht.

Am Abend war es in der Halle noch etwas wärmer geworden. Wie ich später feststellte, war scheinbar auch weniger Sauerstoff in der Luft. Die Stimmung stieg und die Freude war groß als ich mich endlich zum Start aufstellen konnte. Im Läuferfeld umgesehen, habe ich mich angesichts meiner derzeitigen Leistung, im letzten Drittel eingeordnet. Meine ausgedruckte Rundenzeitentabelle war relativ nutzlos. Im dunklen war der Blick auf die Uhr am Handgelenk nicht so einfach.

5 – 4 – 3 – 2 – 1 LOS!! Die Meter bis zur ersten Kurve wollte ich Vollgas geben um den Stau zu vermeiden. Die Idee hatten aber alle anderen auch und so musste ich schon in die erste Kurve auf Bahn 3. Nach ein/zwei Runden lockerte es ein wenig mehr auf. Das Läuferfeld zog sich überraschend schnell in die Länge. Ich war recht gut dabei. Wie mir Anja hinterher sagte sogar bis kurz vor Schluss in den besten 10.
Die Bahn war angenehm zu laufen. Griffig und doch weich. Abgelenkt durch Überholvorgänge vergingen die ersten 40 Runden recht flott und gleichmäßig. Dann machte sich aber die trockene Luft bemerkbar. Ich trinke bei einem Halbmarathon fast nie. (außer es sind 30 Grad im Schatten) In der zweiten Hälfte musste ich ganze 4 mal an den Verpflegungstischen Tempo raus nehmen. Gut dass man alle 250 Meter einen Verpflegungspunkt hatte!😉 Konnte man frei durch die Kurven laufen, hatte man ganz innen eine etwa 50cm breite Bahn die eben war. Das Vergnügen hatte ich allerdings nicht allzu oft. In zweiter, teilweise sogar auf der dritten Bahn ging es durch die überhöhten Kurven um andere Läufer zu überholen. Das bekam ich im Oberschenkel gegen Ende immer mehr zu spüren. Außerdem ruschte mein Fuß im Schuh, in den Kurven nach innen. Unangenehm. Ich schätzte mich gegen Ende gar nicht so schlecht ein. “In der ersten Hälfte bin ich bestimmt.”
Deswegen habe ich es mir in den letzten 10-15 Runden auch gegönnt nicht mehr in den Kurven zu überholen. Gegönnt? Hm, …naja, … ich konnte nicht mehr … trifft es auch. Beim durchsehen der Rundenzeiten und der Ergebnisse ist mir dann aufgefallen dass genau das “nicht mehr überholen” mich aus den Top10 geworfen hat und mir den Sieg in der Altersklasse gekostet hat. Aber egal! Es wär nicht mehr gegangen! Außerdem bin ich mit meiner Zeit, Gesamt Platz 13 und AK Platz 2 sehr zufrieden!
Die Rundenanzeige, die den Läufern die Zeit und die noch zu laufenden Runden anzeigt, hätte etwas sichtbarer angebracht werden können. Wenn man in einem Bulg über die Zeitmessung läuft, ist es fast unmöglich sich im vorbeirennen zu finden. Mir persönlich wäre eine Anzeige der “noch zu laufenden Kilometer” lieber gewesen als die verbleibenden Runden. Die schönste Angabe hinter meiner Startnummer war definitiv “Noch 1 Runde”😀 Sonst kann ich den Hallenmarathon in Senftenberg aber nur loben! Organisation, Verpflegung, Zustand der Halle, Musik und Lichtshow – sehr gut!

Starke Vorbereitung

Habt ihr euch auch schon angemeldet für einen der Fisherman’s Friend StrongmanRuns 2016? Gelegenheiten bieten sich in diesem Jahr so viele wie nie zuvor. Das Jahr beginnt gleich mit zwei Premieren. GO HEAVY! heisst es am 16. April in Wacken! UND zum ersten mal ist es möglich, sich beim Fisherman’s Friend StrongmanRun auf einer “Kurzstrecke” über 10km zu versuchen. Die ideale Möglichkeit das berüchtigte StrongmanRun-Feeling zu bekommen, auch wenn ihr euch noch nicht über die vollen 20km traut! (Die Kurzdistanz wird übrigens dieses Jahr bei jeder Austragung angeboten!)
GO BIG! …ist die perfekte Beschreibung für das Original. Am 21. Mai startet der legendäre Lauf in der “grünen Hölle” auf dem Nürburgring. Ich prophezeie euch einen Run, den ihr nie vergessen werdet!sportograf-59546056_lowres
Mein Fisherman’s Friend StrongmanRun Highlight steigt am 20. August. GO DARK! Der Startschuss fällt in Ferropolis erst nach Einbruch der Dunkelheit. Wer glaubt, läuferisch schon alles erlebt zu haben, sollte “in der Stadt aus Eisen” unbedingt am Start stehen!

Im letzten Jahr war der StrongmanRun am Nürburgring mein erstes Mal. In der Vorbereitungszeit schwankte meine Gefühlslage zwischen Euphorie, Respekt und Schiss. Auf jeden Fall hatte ich aber einen mordsmäßigen Bock darauf diesen berühmt-berüchtigten Hindernislauf zu finishen!
11850612_1104702936225749_3445980461366331660_oIch wusste nicht genau was auf mich zukommen wird, also wusste ich ebenso wenig, wie ich mich ideal vorbereiten sollte. Als Kontrollfreak hatte ich fast jede Minute Videomaterial auf Youtube gesichtet um festzustellen, ein normales Lauftraining reicht hier nicht. Wie meine Mischung aus Kraft- und Lauftraining ausgesehen hat, werde ich euch hier in den nächsten Wochen zeigen. Was ihr bis dahin machen könntet? …euch anmelden! Den eigenen Namen in der Startliste lesen motiviert auch schon. Mit dieser Motivation rocken wir den Fisherman’s Friend StrongmanRun 2016 zusammen! Achja, und folgt diesem Blog oder meinem twitter-Account >> um nix zu verpassen.😉

Mein 2015

Okay … dann eben nicht. Keinen Jahresrückblick von mir. Nach einem so ereignissreichem Jahr ist es aber regelrecht Pflicht! Die anderen haben zum Teil schon vor einem Monat zurückgeblickt. Und ich? Ich kann mich nicht entscheiden was mein persönliches Highlight für 2015 war. 2200 Jahreskilometer und keinen Favorit?! Damit wollte ich diesen Blog-Beitrag beginnen. Aber dann eben nicht. Kein Jahresrückblick im Rankingshow-Superlativen-Stil. Eigentlich war es für mich auch ein Jahr der ersten Male.

Kristallmarathon Merkers – 10km – Zum ersten Mal Untertage. Werde ich nie vergessen. Warm, anstrengend, anders! Zum ersten Mal als Team O.S.T. Stuber Lugau

Citylauf Dresden – 10km – Ziemlich cool wenn du beim Warmlaufen die Hahner Zwillinge triffst.

Oberelbe Marathon – HM – Super organisiert! Klasse Frühlingswetter! Pflichtprogramm:)

Oederaner Lauftag – 10km – Zum ersten Mal mit Trail Schuhen.

fisherman’s friend Strongmanrun am Nürburgring – Zum ersten Mal einen Strongmanrun. Dank Brooks und dem RunHappy-Team angefixt. Strongmanrun? Machmer mal wieder! Sollte nicht der letzte gewesen sein in 2015.

Adelsberglauf – 10km –

Brooks Run-Happy-Tour – 8km – Zum ersten Mal bei einer Guerilla Lauf Veranstalltung. 2015 war mein “RunHappy-Team Jahr”. Unglaublich coole Leute kennengelernt!

Elstertal Marathon – HM – Zum ersten Mal auf`s Altersklassen-Treppchen bei einem Halbmarathon.

Chemnitz Marathon – HM – Hitzeschlacht! Ich fand`s geil!

Heidelberglauf – 10km –

fisherman’s friend Strongmanrun Ferropolis – Der Weltweit erste Hindernislauf bei Nacht. Wiedersehen mit dem RunHappy-Team und … wir kommen 2016 wieder zum Stronmanrun!!!

Stauseelauf Rabenstein – 10km – Zum ersten Mal auf Platz 1 der Altersklasse! Unfucking fassbar!

Baden Marathon Karlsruhe – HM – Zum ersten Mal gezweifelt, ob ich überhaupt einen einzigen Kilometer schaffe. Mit blauer Zehe den geilsten Stadtrundgang ever! Durchgelaufen, keine Schmerzen – BAMM! Übrigens … der leckerste Runners Heaven in Karlsruhe!

Magdeburg Marathon  – Mein erster Marathon. Zum ersten Mal Feuerwerk im Kopf!

Glauchauer Herbstlauf – 10km – Zum ersten mal verarscht worden. ( Etwa 2 Kilometer vor dem Ziel werde ich angesprochen “Wir laufen das gleiche Tempo … komm wir laufen die Lücke nach vorn zusammen zu!” Ich wollte eine Woche nach Magdeburg keine Bestzeit laufen. Zu zweit werden die 200-300 Meter nach vorn schnell “zu” sein. Mitgeholfen hat mein neuer Freund kein bisschen. 500 Meter vom dem Ziel waren wir dran. Das Ende vom Lied – alle haben mich überspurtet. Selbst mein eben noch so schlapper Mitläufer drängelt sich rotzfrech vor der Zeitnahme an mir vorbei. Platzierung und Zeit waren mir hier nicht wichtig. Trotzdem sollte ich mir das merken!😉 )

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Danke Anja! Danke Sandra & Mario! Danke O.S.T. Stuber Lugau! never change a winning team!

 

 

Hallo Herr Nachbar

Ich will euch mal von Mike erzählen. Mike wohnt im Erdgeschoss. Er ist einer von den “Hallo!-Alles-gut-bei-euch?” Nachbarn. Wenn man sich zufällig im Haus trifft, hat man kurze 5 Minuten Gespräche. Ein wenig mehr als Smalltalk. Ein Nachbar, der absolut in Ordnung ist. Man könnte ja sogar mal zusammen ein Glas Wein … … wenn die knappe Zeit nicht wäre.
Mike hat natürlich auch als einer der Ersten mitbekommen, dass ich mit einem Mal sportlicher werden wollte. Ab und zu kam er mir sogar in seinem “Dienstwagen” entgegen während ich auf meiner Lieblings-Laufstrecke war oder mit dem Fahrrad unterwegs gewesen bin.
Mike ist beruflich Fahrer von einem Notarztwagen. Rettungssanitäter, sagt man glaub` ich.

Irgendwann hatte er mal ein Packet für uns entgegen genommen. Fast nebenbei sagte er mir beim abholen “Irgendwann werde ich mal zu einem Einsatz fahren und werde dich dort aus dem Straßengraben ziehen müssen, weil dich einer umgefahren hat.” Er hätte mich am Tag zuvor mit dem Rennrad gesehen. “Ahh quatsch, ich pass doch auf.” War meine Antwort ohne darüber nachzudenken. fb_promo_train_alone_Run
Der Satz ist mir erst viel später wieder eingefallen. Was ist, wenn ich jetzt hier einfach umfalle oder mich einer über`n Haufen fährt?? Hm … Mal ganz ehrlich, seinen Ausweis hat doch eigentlich keiner dabei wenn er allein zu seiner langen Laufrunde aufbricht. Ich will keine Szenarien aus der Phantasie aufbauen. Trotzdem hätte ich schon ganz gern, dass Freundin und Familie schnellstmöglich benachrichtigt werden können.

Im Netz bin ich dann auf Safesport ID gestoßen. Safesport ID ist ein Identifikationsarmband, das du mit deinen “vitalen” Daten personalisieren kannst. Es besteht aus einem Silikon Armband und einer ID Platte aus rostfreiem Stahl und wurde für die anspruchsvollsten Sportarten entwickelt. Es ist so bequem und leicht, dass du es täglich tragen kannst, auch wenn du gerade keinen Sport machst. Ideal auch für Kinder, ältere Menschen und Personen die leicht verloren gehen können. Media_PROforest_Wlogo
Im Falle eines Unfalls können dich die Rettungsdienste sofort identifizieren, die von dir angegebenen Kontakttelefonnummern verständigen, deine möglichen Allergien, Krankheiten und andere Daten, die du angegeben hast, erkennen. Ein schneller Zugriff auf diese vitalen Daten kann dir in Notsituationen sehr nützlich sein.
Safesport ID kann online auf www.safesportid.de bestellt werden und wird weltweit versandt, innerhalb von 6 Werktagen innerhalb Europas und 10 Werktage für den Rest der Welt.

Mike ist leider vor ein paar Monaten umgezogen. Aber ich denke er würde mein Armband ziemlich gut finden.😉

 

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