Ein Proteinshake für Ausdauersportler?

Mit Proteinshakes habe ich mich bisher noch nie beschäftigt. Warum auch. Geht’s mir beim Laufen doch mehr um die Ausdauer als um den Muskelaufbau. Warum also SiS gerade diesen Shake für Ausdauersportler entwickelt hat, machte mich am meisten neugierig. Die Erholungszeit nach einer Trainingseinheit beginnt direkt nach dem Training. In den ersten 30 Minuten können die benötigten Nährstoffe besonders gut vom Kreislauf aufgenommen werden. Wer in dieser Zeit die  Nährstoffe auffüllt, gibt dem Körper beste Voraussetzungen so schnell wie möglich zu regenerieren. Somit ist der SiS REGO Rapid Recovery Shake kein einfacher Proteinshake, sondern eine Mischung aus Kohlenhydraten, Proteinen und Elektrolyten mit Vitaminen und Mineralien. Mein erster Test hat mich geschmacklich sehr positiv überrascht! Angenehm cremig und nicht zu süß. Ein Genuss auf den ich mich jetzt schon während des Trainings freue. Nach dem laufen hatte ich immer einen unbändigen Heißhunger. Mit dem REGO Rapid Recovery nun nicht mehr! Kleiner Tipp: Die Geschmacksrichtung „Schokolade“ mit Kokoswasser shaken. Ein Traum.

Auch ein „Erstmal nur Testen“ Angebot gibt es von SiS.

In diesem Sinne! #fuelledbyscience

#FUELMYGOAL mit SiS

Gewinnspiel gefällig? 😀 Was ist dein sportliches Ziel für 2017? Wenn du Science in Sport verrätst, was dein Highlight in diesem Jahr wird, kannst du eins von drei grandiosen Paketen gewinnen. Gewinne deinen Startplatz, SiS Sporternährung im Wert von 500€ und eine professionelle Ernährungsberatung, damit du dein sportliches Ziel 2017 erreichen kannst!

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Jahresplanung erstes Halbjahr 2017

Ich würde mich in mancher Hinsicht schon als Kontrollfreak bezeichnen. Meine Wettkampfplanung hingegen schiebe ich gern von einem Tag zum nächsten. Klar würde ich mich gern so früh wie möglich zu Laufveranstaltungen melden, die Ungewissheiten im Bezug auf meinen Arbeitsplan schrecken mich leider zu oft ab. Bekomme ich an diesem Samstag noch einmal frei?? Ja? .. Nein?! ..meist vielleicht … hm und nun anmelden oder nicht? Ein paar Highlights und die Läufe die auf Sonntage fallen, sind aber mittlerweile fest geplant.

Den ersten Wettbewerb 2017 bin ich mit dem Falkensteiner Berglauf bereits erfolgreich gelaufen. Meine „eigentlich“ nächste Laufveranstaltung soll der Frostwiesenlauf in Burg werden. Die 20 Kilometer Strecke am 12. Februar ist gebucht und mein erstes Highlight. Wenn  ich bis dahin nicht stillhalten kann, will ich (O-Ton Unterbewusstsein: „ich werde definitiv“) den Meuselwitzer Winterlauf 22.01. laufen.

Neu für mich, ist der Frühjahrslauf am Flugplatz Altenburg-Nobitz am 12. März. Am 19. März will ich beim Citylauf in Dresden nochmal versuchen meine 10km Bestzeit zu knacken. Noch einmal in den Spreewald geht es am 22. und 23. April zum Spreewald-Marathon. Ich starte bei einer Kombinationswertung „Läufer-König“. Am 22.4. Biosphärenreservat-Lauf ab Lübbenau (22km) und am Morgen danach, 23.4. den Halbmarathon in Burg. Ein spannendes Wochenende, welches mein Highlight im ersten Halbjahr sein wird! Am Wochenende danach geht es zur, wie ich finde, best organisiertesten Laufveranstaltung in Sachsen – dem Oberelbe-Marathon (29. April). Dem wird in diesem Jahr leider der Oederaner Lauftag (1.Mai) zum Opfer Fallen. Der Skatstadtmarathon in Altenburg (10.Juni) ist so ein Termin den ich gern arbeitsfrei hätte aber noch nicht sicher habe. Die Strecke in Altenburg hat mir 2016 so gut gefallen, dass ich dort gern noch einmal laufen würde. Schaunwirmal. Auch der Adelsberglauf in Chemnitz oder der Oelsnitzer Lauftag sind noch vollgepflastert mit Fragezeichen. Der Stauseelauf in Rabenstein und der Chemnitz-Marathon sind dann wieder sicherer. Wieder einmal für mich ausfallen werden wohl Rennsteiglauf und der Sachsen-Trail. Spontan wird dafür noch der eine oder andere Lauf meine Liste ergänzen. Ich denke da an den Nachtlauf in Leipzig oder Dresden. Oder vielleicht „Laufend gegen Krebs“ in Chemnitz.

In der zweiten Jahreshälfte ist der Cross de Luxe (24.9.) in Leipzig und der Mitteldeutsche Marathon am 15. Oktober fest geplant. Eine lange Wunschliste für die 2. Hälfte habe ich noch im Kopf.

Sag niemals Nie!

Ich bin geworden, was ich nie werden wollte. Ein Laufjunkie! Mein altes Couchpotato-Ich hatte immer einen Witz über Sport parat. Ich fand es zum kotzen wenn sich andere nur über ihre kommenden Wettkämpfe unterhalten haben. Stundenlang! Selbst in meinem ersten Jahr als Läufer … HALT! … „Jogger“ ist für das erste Jahr passender … selbst in meinem ersten Jahr habe ich noch strikt abgelehnt bei Laufveranstaltungen teitzunehmen. In meinen Gedächtnis eingebrannt hat sich ein kurzes Gespräch mit einem Nachbarn. Ich bin mit knallrotem Kopf von meiner 6 Kilometer Runde gekommen und er fragte mich „Du wirst wohl jetzt auch so ein verrückter was? So oft wie du Sport machst.“ (Damals war das etwa 2x pro Woche. Würde mich mal interessieren wie der mich heute nennen würde 😀 ) „Machst du da jetzt etwa auch bei diesen Wettläufen mit, Marathon oder so?“ Ich habe ihn damals geantwortet: Nein, nie im Leben! Auf sowas hab ich keine Lust. Ich mach das nur für mich allein! Werde ich nie mitmachen! Echt!

Und heute? Heute plane ich schon ab Oktober die Anmeldungen für das nächste Jahr. Ich stehe gern am Sonntag Morgen um 6.00 Uhr auf, um irgendwo hin zu fahren und mit anderen „bekloppten“ zu laufen. Heute unterhalte ich mich stundenlang mit Freunden über Wettkämpfe, Trainingspläne, Laufzeugs oder die richtige Ernährung. Ich bin mir sicher, irgendwo sitzt einer, hört uns zu und findet das ziemlich zum kotzen. 😀 Ich bin gern zum Laufjunkie motiert! Ich bin sogar richtig froh die Kurve bekommen zu haben! Wenn ich den Freundeskreis meines Couchpotato-Ichs heute betrachte, ist deren maximale sportliche Betätigung ein Fußballspiel auf der Playstation. …um 3 Uhr nachts und nach dem 3.  5. Schnaps.

Eigentlich wollte ich ja einen Jahresrückblick schreiben, aber was soll ich für jeden meiner 240 Einheiten in 2016 nach Superlativen suchen? Auf keinen einzelnen meiner 3200 Kilometer hätte ich verzichten wollen . Alle 16 Wettkämpfe mit 273 Wettkampfkilometer haben mir gezeigt, alles richtig gemacht zu haben!

  • Hallenmarathon Senftenberg – Halbmarathon
    AK – 2. Platz
  • Citylauf Dresden – 10km
    Neue perönliche Bestzeit auf 10 Kilometer – 40:37 Minuten
  • Oberelbe Marathon – Halbmarathon
    Neue perönliche Bestzeit auf Halbmarathon – 1.28:29 Std.
  • Oederaner Lauftag – 10km
  • Adelsberglauf – 10km
    AK – 2.Platz
  • Skatstadtmarathon Altenburg – Halbmarathon
  • Chemnitz Marathon – Halbmarathon
    AK – 3. Platz
  • Laufend gegen Krebs – 30km
    Gesamt – 3.meiste Rundenzahl
  • Leipziger Nachtlauf – 10km
  • Strongmanrun Ferropolis
  • Sparkassen Marathon Plauen – Marathon
  • Fichtelberglauf
  • Dresden Marathon – Halbmarathon
  • Glauchauer Herbstlauf – 10km
  • Adventslauf des SV Vorwärts Zwickau – 10km
  • Potsdamer Silvesterlauf – 7,5km Crosslauf

Danke Anja für 16 mal rucksacktragen und die Hilfe bei jeder Laufveranstaltung! Danke Sandra, Mario und meine Eltern für euren Support!

Das Jahr 2017 wird für mich ein besonders spannendes werden. Dazu aber in ein paar Tagen mehr. #fuelledbyscience 😉

Pflanzliche Brotaufstriche von NOA im Test

Spätestens im September starten viele Läufer in die „Herbstsaison“. So häufen sich auch bei mir in dieser Zeit wieder die Wettkämpfe. Wenn man will, könnte man jedes Wochenende bei einer größeren Veranstaltung am Start stehen.
Über die Woche normales Training und am Wochenende ein großer Lauf. Dazwischen muss man zusehen, dass man seine „Speicher“ immer wieder ordentlich auffüllt. Gerade die Ausdauersportler achten sehr auf eine gesunde Ernährung. Ausreichend Mineralstoffe und Vitamine – oder ein ausgewogenes Verhältniss an Kohlenhydraten, Fetten und Eiweis. …ach und Zucker b.z.w. so wenig wie möglich davon. 😉

Speziel bei Vegetariern und Veganern ist es fast schon automatisiert, jede Verpackung als erstes umzudrehen um auf die Inhaltsstoffe zu achten. Ich meine damit nicht die veganen Wurstimitationen der Bärchenwurst vom Discounter. Dafür gibt es wesentlich wohlschmeckendere und um Welten wertigere Alternativen!

Von der Firma NOA wurde ich eingeladen, vier neue pflanzliche Brotaufstriche zu testen. Bohne-Paprika – Linse-Curry – Hummus-Natur – Hummus-Kräuter
Als, sich vegetarisch ernährender Läufer, klingen die Zutaten sehr verlockend.

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NOA Brotaufstrich Bohne-Paprika
aus Sportlersicht wertvoll:

  • Kidneybohnen (Magnesium, Natrium, Calcium, Zink, Eisen, B-Vitamine, Eiweiss, Folsäure)
  • Quinoa (Eiweiß, Aminosäuren, Eisen, Magnesium, Mangan, Ballaststoffreich)
  • Sonnenblumenkerne (Kalium, Calcium, Magnesium, Eisen, Eiweiß)

NOA Brotaufstrich Linse-Curry
aus Sportlersicht wertvoll:

  • Rote Linsen (Kalium, Magnesium, Eisen, Zink, Folsäure, B-Vitamine, Eiweiss, Aminosäuren)
  • Sonnenblumenkerne (Kalium, Calcium, Magnesium, Eisen, Eiweiß)
  • Quinoa (Eiweiß, Aminosäuren, Eisen, Magnesium, Mangan, Ballaststoffreich)

NOA Brotaufstrich Hummus-Natur
aus Sportlersicht wertvoll:

  • Kichererbsen (Folsäure, Eisen, Kupfer, Zink, Mangan, Vitamin B12, Ballaststoffreich)
  • Sesammus (Eiweiß, Ballaststoffreich, Kupfer, Calcium, Magnesium, Eisen, Zink, B-Vitamine)
  • Sesamkerne (Eiweiß, Ballaststoffreich, Kupfer, Calcium, Magnesium, Eisen, Zink, B-Vitamine)
  • Sesamöl (ungesättigte Fettsäuren)

NOA Brotaufstrich Hummus-Kräuter
aus Sportlersicht wertvoll:

  • Kichererbsen (Folsäure, Eisen, Kupfer, Zink, Mangan, Vitamin B12, Ballaststoffreich)
  • Sesammus (Eiweiß, Ballaststoffreich, Kupfer, Calcium, Magnesium, Eisen, Zink, B-Vitamine)
  • Sesamkerne (Eiweiß, Ballaststoffreich, Kupfer, Calcium, Magnesium, Eisen, Zink, B-Vitamine)
  • Sesamöl (ungesättigte Fettsäuren)

Magnesium, Zink, Eisen, Kupfer, Folsäure, Aminosäuren, Vitamin B21, Eiweis und reich an Ballaststoffen … das alles ohne viel arbeit – als natürlicher Brotaufstrich? Das klinkt perfekt! Außerdem sind alle Aufstriche ohne Konservierungsstoffe, ohne Gentechnik, ohne künstliche Aromen b.z.w. Geschmacksverstärker sowie vegan und gluten frei!

Mit diesen Vorinformationen, die ich über die Internetseite erhalten habe, war ich sehr auf die Lieferung, und vor allem den Geschmach gespannt.
Die Homepage des Herstellers (www.noa-pflanzlich.de) ist übersichtlich, ansprechend und sehr informativ. Als Tipp: Schaut euch unbedingt die zahlreichen Rezeptideen an!! (vor allem die Kartoffelpizza!!! 😉 ) WOW! Den Verpackungsdesignern von NOA sollte man ebenso ein Lob aussprechen. Ein einheitliches Design, welches die verschiedenen Sorten farblich passend trennt.

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Beim probieren fällt mir als erstes die optimale Konsistenz auf. Nicht zu wässrig und nicht zu fest. Geschmacklich hat mich jede Sorte überzeugt. Die Hauptzutaten schmecken so gut heraus, dass man staunt, dass die NOA Brotaufstriche ohne Geschmacksverstärker o.ä. auskommen. Linse-Curry war mein vermuteter Favorit. Der Linsen-Geschmack und die leichte Curry-Note haben mich auch nicht enttäuscht. Überrascht war ich von Bohne-Paprika. Durch die leichte Schärfe in Kombination mit der Kidneybohne ein Highlight und mein „Gewinner“ unter den vier Sorten. Für jeden der es kennt, ist Hummus-Natur ist ein bekannter Geschmack. Bei Hummus von anderen Herstellern störte mich bisher immer ein etwas zu säuerlicher Nachgeschmack. Bei dem Hummus-Natur von NOA ist mir dieses säuerliche nicht aufgefallen. Ich vermute es liegt auch hier daran dass „NATUR“ hier ernst genommen wird und nicht mit künstlichen Konservierungsstoffen vollgepumpt wird. Die Käuter-Variante hebt sich geschmacklich deutlich ab. Besonders gut kann ich ihn mir zum grillen oder als Dip vorstellen. Vier gelungene Variationen, die sich geschmacklich auch eindeutig unterscheiden. Mein Favorit ist wie gesagt Bohne-Paprika. Wenn ich mich allerdings festlegen sollte, welche Sorte am wenigsten Begeisterung ausgelöst hat, könnte ich keine Antwort geben.

Fazit: WOW! Überraschend viel Geschmack in einem 100% natürlichen Brotaufstrich. Jede Sorte für sich begeistert. Jeder wird einen Favoriten finden!

Übrigens … „natürlich, originell, authentisch“ man sagt, so ist der Name „NOA“ entstanden. 😉

Produkttest: Kneipp Arnika Franzbranntwein

Von der Firma Kneipp habe ich das Arnika Franzbranntwein Spray zum Testen bekommen.

Seit vier Wochen habe ich den Franzbranntwein nun schon mit bei Wettkämpfen. „Wirkt wohltuend bei Sport und Muskelkater zur Erfrischung bei Hitze und Müdigkeit nach körperlichen Aktivitäten.“ – wird von Kneipp behauptet. Dem stimme ich absolut zu!

Franzbranntwein kannte ich bis jetzt nur in Schüttflaschen. Eine transparente Flasche mit Sprühkopf hatte ich nicht erwartet. Sehr praktisch – denn so fällt die Fummelei mit einem Schraubverschluss weg. Außerdem ist es eine Erleichterung wenn man für das einmassieren sofort freie Hände hat und nicht erst die Flasche wieder verschließen muss.20160618_160616 Etwa 10 Pumpstöße auf Oberschenkel und Waden, etwas einmassieren und trocknen lassen. Nach etwa 5 bis 10 Minuten kann man förmlich spühren wie sich die Muskeln beginnen zu entspannen. Die sehr erfrischende Kühlung ist angenehm. Gerade bei Läufen im Sommer. Der Typische Geruch von Franzbranntwein ist nicht ganz so stark wie ich es erwartet hätte. Die von der Wirkung Vergleichbare Creme von STYX oder das Öl von Lavit, die ich bis jetzt verwendet habe, waren durch einen sehr sehr starken Minzgeruch auch nicht besser. Im Vergleich mit diesen kommt der Kneipp Franzbranntwein sogar am besten weg.

Das vegane Kneipp Arnika Franzbranntwein Spray enthält wertvollen Arnika-Extrakt sowie natürliche ätherische Öleaus Latschenkiefer, Fichte, Tanne und Orange. Das Spray ist u.a. im Kneipp Onlineshop erhältlich und kostet 4,49 € /150 ml.

Fazit:
Kneipps Arnika Franzbranntwein Spray hat einen festen Platz in meiner Sporttasche. Die schnelle Wirkung hat mich überzeugt und die Pumpflasche macht das ganze noch praktisch! Es wirkt entspannend und wohltuend auf die Muskulatur. Mein Haupt-Pluspunkt ist die erfrischende und lang anhaltende Kühlung nach längeren Läufen im Sommer oder nach Wettkämpfen. Von meiner Seite her sehr empfehlenswert!

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Sleep, Run, Eat, Repeat!

Für meinen twitter-Account habe ich mir vor längerer Zeit mal ein Banner erstellt > Sleep, Run, Eat, Repeat! Ja, ich könnte dies bestimmt einen Monat durchziehen, ohne dass so etwas wie Langeweile aufkommt. Aber wie das eben so ist, irgendwann schläft man auch bei dem spannendsten Thriller vor dem TV ein, wenn man nicht genug Kaffee intus hat. OK. .. Der Vergleich ist ziemlich daneben. .. Was das Laufen betrifft, ist Regeneration das Zauberwort. Dem Körper nach dem Lauf das zurückzugeben was er braucht, um auch am nächsten Tag wieder durchzustarten. Ausdauersportler achten da ja auf so einiges. Vor allem wenn man wie ich auf Fleisch verzichtet, stellt man seinen Einkaufszettel nach ganz anderen Gesichtspunkten zusammen. Hat man einmal damit begonnen nach kleinen Helferlein im Speiseplan zu suchen, hat man ganz schnell Spirulina Algen und Rote Beete Saft auf dem Tisch. O-Ton Geschmackssinn: „Wenn’s schee mach.

Schnellere Regeneration, weniger Laktat – mehr Leistung. … Das hat mir Dennis, einer meiner facebook-Sport-Freunde, mit einem Getränkepulver versprochen. ARGI+ soll mir dabei helfen, meine Leistung zu steigern? Hm … das klingt fast zu gut um wahr zu sein. „Versuch macht kluch 😉 “ – also habe ich von Dennis ein Testangebot bekommen.

Über 20 verschiedene Aminosäuren verfügt der menschliche Körper, doch er kann nicht jede Aminosäure selbst herstellen. Viele müssen durch Nahrung aufgenommen werden. Auch die Aminosäure L-Arginin (in ARGI+ enthalten) ist für den Körper unentbehrlich. Neben L-Arginin enthält ARGI+ sekundäre Pflanzenstoffe und Vitamine. FOREVER_ARGIEs füllt den Energiespeicher dank dieser idealen Kombination von L-Arginin und einem ausgeklügelten Vitaminkomplex rasch wieder auf. Im Sport & Profisport längst DER absolute Geheimtipp, denn wissenschaftliche Tests haben bewiesen – ARGI+ führt zu einer Verbesserung des Laktatwerts um 15%.

Eine Absenkung des Laktatwertes … sogar bis zu 15% … welcher Ausdauersportler wünscht sich das nicht? In den nächsten Wochen & Monaten will ich mich von der Wirkung überzeugen lassen. Ich werde euch hier davon berichten. Falls ihr ARGI+ mit mir zusammen testen wollt, könnt ihr euch auch bei Dennis melden. Er wird es für euch ebenfalls möglich machen, ARGI+ zu testen!

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Wort zum Sonntag

Meine (nicht ganz ernst gemeinten) Beobachtungen verschiedener Läufetypen (Achtung Satire) ..Spaß … Spahaaß!

 

Der Windschnittige

Minimalistisch gekleidet und selbst bei frostigen Temperaturen kurz/kurz laufend. Schlanke Läuferfigur wie aus dem Lehrbuch. Daher bei Wettläufen immer in den ersten Reihen zu finden. Der Windschnittige ist der Wunschtyp vieler Läufer. Das mit Muskeln bespannte Skelett hat Power, kann sehr schnell und weit!

Der Stampfer

Leise und gefühlvoll laufen liegt dem Stampfer fern. In der Regel ist er schon zu hören bevor man ihn sieht. Der Fuß schlägt den Boden derart, dass jeder Schritt von einem lauten „Patsch“ bekleidet wird. Der Stampfer läuft aber nicht unbedingt schlecht und ist auf jeder Distanz unterwegs.

Der Leisetreter

Der Leisetreter ist das Gegenteil des Stampfers. Man könnte tatsächlich meinen, er schleicht sich an. Ganz sanft und geschmeidig, meist mit kleinen Schritten. Der Leisetreter ist nicht unbedingt schnell  – aber er kann laaange Strecken laufen.Unbenannt-1

Der Dirigent

Der Dirigent ist gut an seinen stark fuchtelnden Armbewegungen zu erkennen. Das Läuferdreieck ignoriert der Dirigent grundsätzlich. Beim Armschwung erreicht er mit den Händen auch schon mal die Höhe der Oberschenkel. Die Elite unter den Dirigenten spreizt zur Unterstützung des Erscheinungsbildes einzelne Finger von der Hand ab.

Das Model

Fast immer weiblich. Das Model fällt auf und genau diese Aufmerksamkeit will es. Top gesteylt, gebräunt, geschminkt, gepudert, parfümiert. Die weibliche Version, meist mit in Szene gesetzter Oberweite … in etwas zu knappen Laufkleidern. Lippenstift und Nagellack sind selbstverständlich mit der Farbe der Laufschuhe abgestimmt. Das Model muss sein äußeres Erscheinungsbild, hin und wieder, durch Kussmund-Selfies selbst kontrollieren.

Der Coole

Immer gut an seiner bluetooth Freisprecheinrichtung im rechten Ohr zu erkennen. Den Coolen Läufer trifft man oft in Parks oder auf Strecken mit viel „Publikum“. Er passiert hochfrequentierte Teile seiner Laufstrecke mehrfach. 90 Prozent seiner Strecke telefoniert er … mit wem auch immer. So cool läuft er auch gerne mal einen Halbmarathon. Nicht besonders schnell, jedoch wortwörtlich „gut unterhalten“.

Der Besessene

Den Besessenen trifft man bei Volksläufen häufiger als auf Trainingsläufen. In Schweiß regelrecht gebadet und klatschnassen Haar verteilt er Tröpfchen seiner Körperflüssigkeiten in seinem Umfeld. Jedes Ausatmen wird mit einem animalischen Stöhnen, akustisch dokumentiert. Der Besessene ist durch seinen sehr stark geröteten Kopf und das dadurch entstehende Gesamtbild der unberechenbarste Läufertyp.

Der Baumwoll-Läufer

Er widersetzt sich jeglichem Argument für Fünktionskleidung. Er ist der „back to the roots“ Läufer im 80er Jahre Rocky Balboa Style. Im Sommer auch sehr gern bei Regen unterwegs, trägt der Baumwoll-Läufer konsequent mehrere Kilo Schweiß und Wasser in seiner Kleidung.

Der Styler

Der Styler braucht mit Abstand die längste Vorbereitungszeit für seinen Lauf. Er besitzt ausschließlich High-End Markenware und geht IMMER voll ausgestattet vor die Tür. Auf seinem Laufshirt, -schuh, -hosen, -strümpfen, -stirnband ist klar und deutlich der Markenhersteller zu lesen. Farblich selbstverständlich abgestimmt! Ohne Laufrucksack, Sonnenbrille und Handy am Oberarm trifft man ihn so gut wie nie. Den Styler darf man aber auf keinen Fall unterschätzen. Oft ist er spielend in der Lage einen Ultra zu finishen.

Der Aldi-Läufer

Er ist eigentlich der liebenswerteste unter uns. Shirt, Hose, Schuhe – das macht dann bitte 24,97. Das Startgeld ist teilweise teurer als sein ganzes Outfit. Aber er läuft des Laufens wegen, was er genießt und schweigt. Genau das macht ihn besonders liebenswert!

Fehlt noch jemand? Einen Typ habe ich allerdings noch nie gesehen. Den Unsympathischen. Natürlich sind es immer nur die „Besonderen“ die auffallen – also: Schubladen zu und Stay Different!  😀

 

 

You Spin Me Right Round

„Laufen im Winter in der warmen Niederlausitzhalle beim Hallenmarathon.“ Spuckt Googel aus. Geil! Für mich als Minusgrade-Weichei genau die richtige Möglichkeit, mitten im Januar einen Wettkampf zu laufen. Etwa um die 16 Grad in der Halle. Mit steilen Anstiegen sollte ebenfalls nicht zu rechnen sein. Urlaub hab ich in dieser Woche zufällig auch – also schnellstens für den Mitternachts-Halbmarathon angemeldet. Geil! Oder? Scheiße! Was hab ich getan?? Ich liebe doch das Laufen durch die Natur. Landschaftsläufe wie der Oberelbe-Marathon und am besten noch mit 1000 Metern freie Sicht nach vorn. Und jetzt? Hole ich mir einen Drehwurm. 21 Kilometer oder 85 Runden auf einer ovalen 250 Meter Bahn mit überhöhten Kurven.  Egal. Zum Glück bin ich verrückt! Ich freue mich schon aus dem Grund, nach dem Untertagelauf im Januar 2015, auch 2016 wieder einen „Crazy Run“ im Winter gefunden zu haben. Außerdem war noch nie ein Lauf mit so vielen Verpflegungspunkten ausgestattet. 😀

Der Hallenmarathon in Senftenberg ist eigentlich ein ganzes Lauf-Wochenende. Angeboten werden Läufe zwischen 250 Metern und einem 50 Kilometer Ultra Marathon. (2017 ist sogar ein 100 Kilometer Ultra möglich!!!) Durch die guten Bedingungen in der Niederlausitzhalle wurden hier in der Leichtathletik viele Weltklasseleistungen erzielt, die bis heute als deutsche Rekorde Bestand haben.

Angekommen an der Halle sind wir um 10 Uhr am Morgen bei  Schneefall und Minusgraden. Das erste Empfinden im Inneren war „angenehm warm“. Ersteinmal. Die Halle war mit viel Liebe zum Detail hergerichtet. Lichterketten, Strahler, Laser und Spotlights erzeugten regelrechte Partystimmung. Fast erschrocken bin ich vor der Überhöhung in den Kurven. Ich hatte zwar davon gelesen, so stark hatte ich es allerdings nicht erwartet. Darauf komme ich gleich noch einmal zurück.
Beim 10km Lauf bekam ich einen Eindruck, wie „eng“ es auf der Bahn wird, wenn 75 Läufer auf der Strecke sind. Beim durchschauen der Startliste ist mir aufgefallen, dass manche Starter für jeden Wettbewerb gemeldet waren. JEDEN! 3, 5, 10, 21, 42 und am nächsten Morgen die 50 Kilometer! Das sind wohl die Erfinder von „alleBekloppt“! Und Hut ab vor der Leistung! Die Musik in der Halle war so früh am Tag eine Art Schlagerparade. Naja – das machte mir ein wenig Angst. (O-Ton Angstzentrum: Atemlos durch die Nacht.) Mit der Anmeldung für seinen Wettbewerb, hatte man drei Musikwünsche frei. Bei meinem Lauf war der Schlagerpegel glücklicherweise sehr gering. Schneller Techno, HipHop und ordentlicher Rock waren gut gemischt. Den Tag wollten wir nutzen um uns Senftenberg anzusehen, denn der Halbmarathon startete erst kurz vor Mitternacht.

Am Abend war es in der Halle noch etwas wärmer geworden. Wie ich später feststellte, war scheinbar auch weniger Sauerstoff in der Luft. Die Stimmung stieg und die Freude war groß als ich mich endlich zum Start aufstellen konnte. Im Läuferfeld umgesehen, habe ich mich angesichts meiner derzeitigen Leistung, im letzten Drittel eingeordnet. Meine ausgedruckte Rundenzeitentabelle war relativ nutzlos. Im dunklen war der Blick auf die Uhr am Handgelenk nicht so einfach.

5 – 4 – 3 – 2 – 1 LOS!! Die Meter bis zur ersten Kurve wollte ich Vollgas geben um den Stau zu vermeiden. Die Idee hatten aber alle anderen auch und so musste ich schon in die erste Kurve auf Bahn 3. Nach ein/zwei Runden lockerte es ein wenig mehr auf. Das Läuferfeld zog sich überraschend schnell in die Länge. Ich war recht gut dabei. Wie mir Anja hinterher sagte sogar bis kurz vor Schluss in den besten 10.
Die Bahn war angenehm zu laufen. Griffig und doch weich. Abgelenkt durch Überholvorgänge vergingen die ersten 40 Runden recht flott und gleichmäßig. Dann machte sich aber die trockene Luft bemerkbar. Ich trinke bei einem Halbmarathon fast nie. (außer es sind 30 Grad im Schatten) In der zweiten Hälfte musste ich ganze 4 mal an den Verpflegungstischen Tempo raus nehmen. Gut dass man alle 250 Meter einen Verpflegungspunkt hatte! 😉 Konnte man frei durch die Kurven laufen, hatte man ganz innen eine etwa 50cm breite Bahn die eben war. Das Vergnügen hatte ich allerdings nicht allzu oft. In zweiter, teilweise sogar auf der dritten Bahn ging es durch die überhöhten Kurven um andere Läufer zu überholen. Das bekam ich im Oberschenkel gegen Ende immer mehr zu spüren. Außerdem ruschte mein Fuß im Schuh, in den Kurven nach innen. Unangenehm. Ich schätzte mich gegen Ende gar nicht so schlecht ein. „In der ersten Hälfte bin ich bestimmt.“
Deswegen habe ich es mir in den letzten 10-15 Runden auch gegönnt nicht mehr in den Kurven zu überholen. Gegönnt? Hm, …naja, … ich konnte nicht mehr … trifft es auch. Beim durchsehen der Rundenzeiten und der Ergebnisse ist mir dann aufgefallen dass genau das „nicht mehr überholen“ mich aus den Top10 geworfen hat und mir den Sieg in der Altersklasse gekostet hat. Aber egal! Es wär nicht mehr gegangen! Außerdem bin ich mit meiner Zeit, Gesamt Platz 13 und AK Platz 2 sehr zufrieden!
Die Rundenanzeige, die den Läufern die Zeit und die noch zu laufenden Runden anzeigt, hätte etwas sichtbarer angebracht werden können. Wenn man in einem Bulg über die Zeitmessung läuft, ist es fast unmöglich sich im vorbeirennen zu finden. Mir persönlich wäre eine Anzeige der „noch zu laufenden Kilometer“ lieber gewesen als die verbleibenden Runden. Die schönste Angabe hinter meiner Startnummer war definitiv „Noch 1 Runde“ 😀 Sonst kann ich den Hallenmarathon in Senftenberg aber nur loben! Organisation, Verpflegung, Zustand der Halle, Musik und Lichtshow – sehr gut!