Damit Sie auch morgen noch kraftvoll zugreifen können

Im ersten Teil meiner FISHERMAN’S FRIEND StrongmanRun Vorbereitung will ich dir zeigen wie du in deinem Alltag quasi „zwischendurch“ trainieren kannst.
Beim Lauftraining selbst vernachlässigt man die Kraft in den Armen oder trainiert diese erst gar nicht. Ist ja ansich auch nicht sooo notwendig. Beim Strongmanrun ist das allerdings ein klein wenig anders. Etwas Power in den Armen sowie Greifkraft sind sehr wichtig. Keine Angst, du musst nicht aussehen wie Arnie, ein bisschen mehr Kondition ist aber hilfreich.
Besorge dir Handexpander. Keine Ahnung ob die sich wirklich so nennen. Handgreifer, Fingerhandeln oder Handtrimmer habe ich auch schon als Bezeichnung gelesen. Kaufe nicht nur einen! Mindestens 4 Stück! sportograf-59469111_lowresEinen davon legst du dir ins Auto. Jede rote Ampel und jeder Stau wird so zur kleinen Trainingseinheit. Einen? Ja nur einen in`s Auto. Freihändig fahren ist … uncool. Die Hände abwechselnd „bearbeiten“.
Nummer Zwei legst du an deinem Arbeitsplatz neben das Telefon. (bei bedarf auch zu Haus) Jeder Endlos-Monolog eines Anrufers gibt dir jetzt Gelegenheit zum StrongmanRun Training. Der Dritte liegt auf dem Couchtisch! Statt in der Werbepause zum Kühlschrank zu gehen und dir ein Bier zu holen, kannst du die Zeit nutzen, um deine Unterarme ein wenig aufzupumpen. …das Bier kannst du dir ja trotzdem mitbringen lassen. 😀
Den letzten leg dir zur Toilette! Beim nächsten Besuch hat dann dein Smartphone dort Hausverbot. 😉

Im Alltag sollte man sowieso Treppen steigen anstelle des Lifts. Oberschenkelmuskeln kann man beim StrongmanRun nie genug haben. Soviele Stockwerke werden nur die wenigsten zur Verfügung haben um nebenbei die Oberschenkel zu trainieren. Es gibt eine Übung … (…im hüftbreiten Stand mit dem Rücken an eine Wand anlehnen und langsam nach unten bewegen, bis Ober- und Unterschenkel im rechten Winkel zueinander stehen. Diese Stellung so lange halten wie möglich.) …die ich ein klein wenig abgeändert, zwischendurch auch machen kann, wenn ich keine Wand zur Verfügung habe. sportograf-59460490_lowres
Langsam in die Knie gehen und auf halber Strecke stoppen und so halten. Das geht zum Beispiel wieder während eines Telefonats – auch in Kombination mit der Handquetsche. Dies kannst du immer und überall tun, wo du dich ungesehen fühlst. Wenn dich dann doch jemand dabei erwischt, wie du halb im knien, 5 Minuten vor der Mikrowelle wartest dann ist es Zeit für ein Outing. 🙂

Für mich als überzeugter Asphaltläufer war es schwer auf unebenen Untergrund zu laufen. Für die Stabilisierung des Fußgelenks und der Bänder ist ein Balance Board ideal. Ein stabiles Fußgelenk ist beim Lauf immer wichtig. Du solltest es also auch nach dem StrongmanRun weiter nutzen!
Beim nächsten mal geht`s dann man um das „RUN“ in StrongmanRun.

Starke Vorbereitung

Habt ihr euch auch schon angemeldet für einen der Fisherman’s Friend StrongmanRuns 2016? Gelegenheiten bieten sich in diesem Jahr so viele wie nie zuvor. Das Jahr beginnt gleich mit zwei Premieren. GO HEAVY! heisst es am 16. April in Wacken! UND zum ersten mal ist es möglich, sich beim Fisherman’s Friend StrongmanRun auf einer „Kurzstrecke“ über 10km zu versuchen. Die ideale Möglichkeit das berüchtigte StrongmanRun-Feeling zu bekommen, auch wenn ihr euch noch nicht über die vollen 20km traut! (Die Kurzdistanz wird übrigens dieses Jahr bei jeder Austragung angeboten!)
GO BIG! …ist die perfekte Beschreibung für das Original. Am 21. Mai startet der legendäre Lauf in der „grünen Hölle“ auf dem Nürburgring. Ich prophezeie euch einen Run, den ihr nie vergessen werdet!sportograf-59546056_lowres
Mein Fisherman’s Friend StrongmanRun Highlight steigt am 20. August. GO DARK! Der Startschuss fällt in Ferropolis erst nach Einbruch der Dunkelheit. Wer glaubt, läuferisch schon alles erlebt zu haben, sollte „in der Stadt aus Eisen“ unbedingt am Start stehen!

Im letzten Jahr war der StrongmanRun am Nürburgring mein erstes Mal. In der Vorbereitungszeit schwankte meine Gefühlslage zwischen Euphorie, Respekt und Schiss. Auf jeden Fall hatte ich aber einen mordsmäßigen Bock darauf diesen berühmt-berüchtigten Hindernislauf zu finishen!
11850612_1104702936225749_3445980461366331660_oIch wusste nicht genau was auf mich zukommen wird, also wusste ich ebenso wenig, wie ich mich ideal vorbereiten sollte. Als Kontrollfreak hatte ich fast jede Minute Videomaterial auf Youtube gesichtet um festzustellen, ein normales Lauftraining reicht hier nicht. Wie meine Mischung aus Kraft- und Lauftraining ausgesehen hat, werde ich euch hier in den nächsten Wochen zeigen. Was ihr bis dahin machen könntet? …euch anmelden! Den eigenen Namen in der Startliste lesen motiviert auch schon. Mit dieser Motivation rocken wir den Fisherman’s Friend StrongmanRun 2016 zusammen! Achja, und folgt diesem Blog oder meinem twitter-Account >> um nix zu verpassen. 😉

BLOGGER FÜR DEN FISHERMAN’S FRIEND STRONGMANRUN 2016!

Yeah! Ab heute gehöre ich ganz offiziell zu den Fisherman’s Friend StrongmanRun Bloggern 2016! Als ich mich im Mai 2015 zum ersten mal, beim StrongmanRun am Nürburgring an den Start stellte, war das noch undenkbar! Nach dem Nürburgring habe ich auch den Weltweit erste Hindernislauf bei Nacht in Ferropolis absolviert und gefinisht. Wenn man sich als Neuling beim Fisherman’s Friend StrongmanRun an den Start stellt, ist das Erste was einen ewig in Erinnerung bleibt, die Party vor dem Start. Bei keinem Lauf auf Asphalt erlebt man dieses Gemeinschaftsgefühl. Ob bei Tag am Nürburgring oder Nacht in Ferropolis, die Mischung aus Spaß und Herausforderung macht süchtig nach dem nächsten StrongmanRun! Ich werde von meinen Vorbereitungen für 2016 berichten und hoffe, den einen oder anderen infizieren zu können! Du wirst es nicht bereuen!

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Ich kann Marathon!

Im Dezember 2014 war der Entschluss gefasst einen Marathon zu laufen. Um keinen Rückzieher mehr machen zu können, wird sich auch gleich angemeldet. Bis Oktober 2015 war noch weit hin. Die Lage war also noch lange nicht ernst. Trainingsplan klebte schon seit dem Frühjahr 2015 an der Wohnungstür (um jeden Tag daran vorbei zu müssen). Ein Countdown auf dem Telefon zählte von Anfang an die Tage rückwärts. Die ersten Wochen vom Trainingsplan waren noch recht easy. Trotzdem: Woche 1 bis 3 = Wochenkilometer 0 (Null)! Die Ferse hatte mächtig gezwickt. Panisch und wütend auf meinen rechten Fuß war ich kurz davor mich auf den Halbmarathon zurückzustufen. Der Fisherman’s Friend StrongmanRun in Ferropolis war mein erster Lauf nach dieser Zwangspause. Es lief recht zäh, aber wenn ich den Strongmanrun überstehe, kann ich mich auch auf den Marathon vorbereiten. Ich habe mich, bei den langen Trainingsläufen durch sommerliche Hitze gekämpft, aber auch mehrfach durch kühlen Dauerregen. Der letzte Longrun über 36km verlief so positiv, dass ich mich bereit fühlte, den Marathon zu versuchen. Ankommen! Wenigstens dieses eine mal die 42,195km laufen. Notfalls die letzten Kilometer „wandernd“. Ich habe mit keiner Zielzeit geplant. Verläuft alles wie im Training, sollte es möglich sein unter 4 Stunden zu bleiben. 6 Tage vor dem großen Tag … SCHNEE! … Shit! Glücklicher Weise besserte sich das Wetter noch zu perfekten Bedingungen. 12 Grad, trocken, wolkig, nahezu kein Wind.

Am Tag vor dem Magdeburg Marathon haben wir unsere Startunterlagen abgeholt. Beim Anblick des Zielbogens war es mit der inneren Ruhe gänzlich vorbei. w20151018_084046Die Strecke war kleinlichst begutachtet. G.A.M. (google assistant memories) Kontrollfreaks eben. In Kombination mit meinem Schwesterherz war uns so gut wie jeder Streckenteil bekannt. Allerdings ohne je da gewesen zu sein.

Raceday! 3,5 Stunden vor dem Lauf klingelt der Wecker. Alles liegt bereit, innerhalb von wenigen Minuten könnte es losgehen. Da ein gutes Frühstück wirklich wichtig ist treffen wir uns bei „Griesgram dem Groben“ (insider), um auch die letzten Speicher zu füllen. Irgendwie fällt mir das Schlucken nicht mehr so leicht. Anspannung macht sich mächtig breit. …oder Angst? Die letzten 30 Minuten vor dem Start verfliegen nahezu. Ich habe mich gut eingeordnet unter den Startern. Ich muß fast niemanden überholen, alles um mich herum läuft „mein“ Tempo. Die ersten Kilometer gehen durch die sehenswerte Magdeburger Innenstadt. Entlang der Elbe, vorbei am Magdeburger Dom und am Huntertwasserhaus. Ich bin so oft abgelenkt, dass ich mich mehrmals auf jedem Kilometer bremsen muss um nicht unter eine 5er Pace zu kommen. Bei Kilometer 8 stehen meine Freundin Anja und mein Neffe Cedric und feuern uns an. Das motiviert noch einmal. Wenn wir uns das nächste Mal sehen, dann nur wenige Meter vor meinem großen Ziel.

Die Strecke führt weiter durch den Elbauenpark. Ich bin in Fahrt und habe einen guten Rhythmus gefunden. Nichts zwickt, drückt oder reibt irgendwo. Etwa bei Kilometer 21 kommt der berüchtigte Weinberg. Viel darüber gehört und gelesen war dieser Anstieg, ein bedrohliches Fragezeichen. Das mittlerweile sehr lang gezogene Läuferfeld hat sich an diesem Berg tatsächlich zerrissen. Ich fand den „Rummel“, der um diesen „Berg“ gemacht wird völlig übertrieben. Direkt danach kam ein kurzer giftiger Anstieg hinauf zum Wasserstraßenkreuz Hohenwarthe, der längsten Kanalbrücke Europas. Auf dieser Trogbrücke war ich noch einmal so abgelenkt, dass meine Pace wieder unter 5 Minuten viel. Bei Kilometer 25 kam die Wende. Wieder auf der Kanalbrücke, zurück Richtung Magdeburg sah ich als erstes Mario auf der anderen Seite. Ebenfalls sehr gut unterwegs, ich schätzte nichtmal 5 Minuten hinter mir. Keine weiteren 5 Minuten später sah ich dann Sandra auf der anderen Kanalseite. Ebenfalls beide Daumen nach oben und sehr locker laufend. Wir waren alle viel besser unterwegs als im besten Fall geglaubt. Funfact: Aus meiner Playlist habe ich die H-Blockx im Ohr – fühle mich allein (reichlich 50 Meter vor und hinter mir keiner) – bestens gelaunt singe ich sogar mit – „How do you feel? How do you feeeeel?“ – Oh! Zwei DRK`ler versteckt – mit breitem Grinsen. Ups 😀

Weiter geht`s über Lostau und die Elbwiesen zum Herrenkrug. Ein etwa 10 Kilometer langes Stück wovor ich viel Respekt hatte. Lange Stücken mit weiter Sicht nach vorn. Bei km 36 habe ich mein letztes „Notfallgel“ noch verspeißt. wMDM15KK076000_0363Mit diesem positiven Kick für den Kopf, konnte ich jetzt auf mehrere Läufer vor mir auflaufen und so bestimmt noch 10 Plätze gut machen. Bei der letzten Verpflegungsstation am Herrenkrug waren dann aber fast alle Körner aufgebraucht. Ich habe mit großer Anstrengung versucht eine 5,30er Pace zu halten, was aber kaum noch gelang. Los! Noch 2 Kilometer schleppen! 3 Stunden 45 Minuten sind definitiv drin! Ich hab mich keuchen hören. Deichkind und „Denken Sie Groß“ im Ohr. Innerlich musste ich lachen. Äußerlich dürfte aber nichts angekommen sein. Kilometer 41. Zeit die Musik aus den Ohren zu nehmen. Viele Zuschauer die ununterbrochen klatschten auf den letzten Metern. Ist das Geil! In der letzten Kurve seh ich Anja. Zeit für einen Kuß muß sein! Schließlich hat sie meinen ganzen Vorbereitungszirkus ertragen müssen. Danke mein Marathonengel! Dann der Blick zum Zielbogen. 100 Meter jubelde Zuschauer. Was? Für mich? Ich merke wie sich eine Träne im Auge sammelt. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH! Sagt er und hängt mir die Finisher-Medaille um. Sch… die Wand an! Ich bin einen Marathon gelaufen!! Vor drei Jahren 110 Kilo auf der Wage. Sport war was im Fernsehen. Unfucking fassbar! 3 Stunden, 40 Minuten und 21 Sekunden. Bevor meine Gedanken noch mehr Sachen hervorbrachten hörte ich meinen Namen. RONNY!! … meine Eltern! Extra für den Zieleinlauf von Chemnitz nach Magdeburg gekommen. Ich habe mich unbeschreiblich gefreut. Mein erster Marathon. Das war mir so wichtig. Ich hätte nicht gedacht, dass sie die Größe der Bedeutung für mich so einschätzen können. Ich liebe euch! Die Zeitabstände zu Mario und Sandra sind seit der Kanalbrücke etwa gleich geblieben. Für sie ist unsere Marathonpremiere ebenso gut gelaufen wie für mich. (Teamwertung Platz 5!)

Und nun?! Ich bin positiv überrascht wie schnell es mir wieder gut ging. Ein leichter Muskelkater am Tag danach, aber sonst keinerlei Schmerzen. Nun heißt es einen Marathon für 2016 zu suchen. Fakt!

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Strongmannrun zum Zweiten

21.07.2015 (noch 25 Tage bis Ferropolis): Nach dem Heidelberglauf wollte ich meiner zwickenden Ferse ein paar Tage mehr Ruhe gönnen und eine Woche pausieren. Schließlich beginnt ja auch bald der Trainingsplan für den Magdeburg Marathon.

27.07.2015 (noch 19 Tage bis Ferropolis): Nicht gut! Keinerlei Verbesserung! Geht wohl doch nicht ohne Medikamente. Creme, Pillen und Kühlkissen. Viel hilft viel! …hieß doch so, oder?

31.07.2015 (noch 15 Tage bis Ferropolis): Tagsüber schmerzfrei. Lauftest nach 500 Metern abgebrochen! Schmerzen. Sogar noch schlimmer als vorher! FU*K!!!

08.08.2015 (noch 7 Tage bis Ferropolis): Gefühlslage zwischen Wut und Verzweiflung. 2. Lauftest. Wenn`s diesmal nicht geht, müssen es Schmerzmittel richten (ja ich weiß, unvernünftig). Mittlerweile hab ich auch schon die zweite Woche von meinem Magdeburg-Trainingsplan gestrichen. …ich korrigiere: Gefühlslage zwischen Wut und Hass!! Aber .. es lief … ja, naja, doch … fast schmerzfrei. Man hört ja um ein vielfaches kritischer in sich hinein wenn man auf etwas besonders achtet. Doch. Die Schmerzen waren weg! YEAH!!! Nach 3 Wochen Pause waren zwar nur noch 7 Tage zum vorbereiten geblieben, jedoch konnte ich endlich wieder laufen! Wut und Hass: AUS – Runhappy: AN

18.08.2015 Raceday! Der Strongmanrun in Ferropolis war der Weltweit erste Hindernislauf bei Nacht. Strartschuss war 22:00 Uhr. Den ganzen Tag über war also genügend Zeit, sich Gedanken zu machen, dass man viel zu wenig Vorbereitung hatte. Die Aufregung war groß und steigerte sich noch. Wir waren fast 3 Stunden zu früh am Brooks Stand. Unser Treffpunkt mit den anderen vom Runhappy-Team. Bei einer kleinen Runde über das imposante Ferropolis Gelände trafen wir zuerst auf Patrick (der übrigens auch Magdeburg laufen wird 😉 ). Am Brooks Stand haben wir noch unsere obligatorischen Tattoos abgeholt und so langsam waren immer mehr orange Team-Trikots zu sehen. Langsam legte sich erstmal die Aufregung. Hier und da ein kurzes Gespräch, Gruppenfotos, Interview von Christiane aka Laufkater und Carmen mit Sat1. (klick hier)

Etwa 20 Minuten vor dem Start ging es dann zur Startaufstellung. Dank Brooks Running wieder mit First50, ganz nach vorn. Was ich im Mai am Nürburgring schon am geilsten fand, die Start-Party mit dem Runhappy-Team! Die anheizenden Gassenhauer von Prodigy, Metallica, Blur u.s.w. brachten die Anspannung nun ordentlich zurück. Countdown, Startschuss, Feuerwerk und VULLGAZZ!!! Die ersten Kilometer sind noch auf Asphalt. Ganz meins!

Foto: Alexander Baumbach, www.mz-web.de/wittenberg

Foto: Alexander Baumbach, http://www.mz-web.de/wittenberg

Deshalb versuche ich erstmal „Meter zu machen“ und wollte dann warten bis Sandra & Mario auf mich auflaufen. Bis zum ersten Hindernis stellte sich überraschend ein frisch gepflügtes Feld in den Weg. Pfui Teufel! Bei der Dunkelheit & teilweise mit blendenten Gegenlicht sehr unangenehm für mich. Hier sind dann auch viele wieder an mir vorbeigezogen. Ab dem ersten Kriechfeld durch den Matsch, einmal eingesaut und Wasser in den Schuhen, spätestens ab da war der Spaß zurück. Da von Sandra und Mario noch nix zu sehen war, habe ich mich entschlossen nicht weiter zu reduzieren sondern locker weiterzulaufen. Gegen Ende der ersten Runde habe ich zwischen den vielen Zuschauern sogar Anja sehen und hören können. So motiviert habe ich mich auf die letzten beiden Hindernisse der ersten Hälfte gefreut. „300 Meter“ durch den See (was maximal 30 Meter waren) und das absolute Highlight von jedem Strongmanrun, DIE RUTSCHE!
Runde 2 war dann keine Überaschung mehr. Das „Ackerfeld from hell“ war zum Glück relativ plattgelatscht von den fast 3000 Startern. Dass die Gesamtdistanz auf ca 19km reduziert war, kam meiner nachhinkenden Kondition entgegen.
Mein Fazit: Die Kulisse am Festivalgelände ist einzigartig!!! Der Strongmanrun am Nürburgring bleibt der spektakulärere. Ferropolis muß unbedingt weiter bei Nacht stattfinden, denn das macht ihn besonders. Die angekündigten Laserefekte & treibenden Beats habe ich (abgesehen von Start und Ziel) vermisst. Der Hindernisse-Mix war OK, könnte aber abwechslungsreicher sein. Ein paar Reihen Strohballen auf den längeren Laufpassagen würden diese etwas auflockern. Alles in allem – Gesamtnote 2+! … Achso, das Bier im Ziel war schal und warm. Ekel! Klar wird es auf Vorrat ausgeschenkt – wenn das „Hauptfeld“ und damit alle zur selben Zeit kommen, aber das war zum ausspucken unlecker. Schade!

Danke an Brooks running, das gesamte Runhappy-Team für das Erlebnis! Besonders an Philipp und Bengü! Danke an unsere Schlachtenbummler Anja und Sandra! Danke Alf Dahl, http://www.marathonmann.de & Alexander Baumbach, http://www.mz-web.de/wittenberg sowie Strongmanrun für die Bilder!

 

Der Strongmanrun mit dem RunHappy-Team

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Keine Angst, aus meinen Blog wird kein reiner Laufblog werden.  …auch wenn dies schon der zweite Laufbericht in Folge ist. Die Interessen scheinen sich bei mir neu zu ordnen. Neue Urbex-Locations sind bereits in Planung!

Es ist immernoch unfassbar … ich war beim Strongmanrun! Und nicht einfach so, sondern mit einer Wildcard im RunHappy-Team von Brooks! Ich als eingefleischter Asphalt-Läufer wollte beim Strongmanrun am Nürburgring starten. Den einen oder anderen Kilometer ist man schon mal auf Wald- oder Feldwegen gelaufen, aber immer nur bei trockenen Bedingungen und immer darauf bedacht möglichst festen Untergrund zu haben. Bei einem solchen großen Hindernis-Lauf will man sich ja auch anständig vorbereiten. Die Distanz stellte kein Problem dar. Die Bilder und Videos im Internet setzten bei mir aber sehr viele Fragezeichen hinter den Schwierigkeitsgrad der Hindernisse. Entschieden habe ich mich für den Cascadia10 als Laufschuh. Brooks Cascadia 10 Schon der erste Testlauf zeige mir, dass mit dem richtigen Schuh auch ein Geländelauf viel Spaß macht. Mit dem Cascadia gab es keine Probleme auf Sand, Kies über Stock und Stein. Auch komplett querfeldein, ohne Wege, durch den Wald und über Felder verliefen meine Trainingsrouten. Selbst durch einen Bach, um mit nassen Schuhen/Füßen weiterzulaufen wurde getestet. Und ich kann es nur noch einmal sagen: mit dem richtigen Schuh, macht das Spaß!

Eine ideale „Generalprobe“ bekam ich eine Woche vor dem Strongmanrun beim Oederaner Lauftag. Schotter, aufgeweichte Waldwege, Wurzeln und über Wiesen, gekrönt duch ein paar ordentliche Höhenmeter. IMG_20150501_154838Mit einem AK-Treppchenplatz kann man die „Generalprobe“ als gelungen bezeichnen. Trotzdem war ich mir nicht sicher, ob wir es beim Strongmanrun vor Zielschluss (4h) schaffen, die zweimal 12km Runden hinter uns zu bringen.

Die erste Treffen des Run-Happy Teams war einen Tag vor dem Lauf. Bei einer exklusiven Streckenbesichtigung hatten wir die Gelegenheit uns kennenzulernen. Ein lustiger, verrückter Haufen aus Strongman-Neulingen und Wiederholungstätern. Alle auf Anhieb sympathisch (muss daran liegen, dass alles Läufer sind)! Mit der Truppe wäre ich auch in den Urlaub gefahren. 😉 Vor dem gemeinsamen Abendessen bekamen wir noch eine kurzes preview über die Laufschuhhighlights von brooks. … Zeige einem Läufer ein paar Laufschuhe – und er kann sich sofort in das eine oder andere Paar verlieben … ohne Worte! … Lieferung bereits erfolgt. 😀

Der Tag des Strongmanrun selbst vereint alle Superlative! Allein die Party in der Startaufstellung sollten alle mal mitgemacht haben! Eine Band rockt alle bekannten Gassenhauer. Alles singt, springt, klatscht, jubelt. Un-fucking-fassbar! Countdown – Startschuss – Feuerwerk und ab gehts! Die vielen Fragezeichen und die Bedenken, wie wir über die Hindernisse kommen sind verflogen – denn wir laufen! Der brooks-Slogan „run happy“ ist übrigens die perfekte Wahl, in zwei kurzen Worten, das auszudrücken was für mich das Gefühl des Laufens beschreibt! RUNHAPPY!

Ich will nicht auf jedes Hindernis eingehen. Manche waren purer Fun, andere schmerzhaft. Keines ist unüberwindbar. Manch eines fordert allerdings ein wenig Überwindung. Mit etwas über einer Stunde kamen wir aus der ersten Runde. Alles gut und besser als je erträumt. Meine Schuhwahl war die beste Entscheidung. Kein Abrutschen auf steilen Anstiegen oder in matschigen Passagen. In Runde 2 gab es leider vor einigen Hindernissen Staus, so dass wir unsere hochgerechnete Zeit von unter 2,5 Stunden nicht ganz geschafft haben. Trotzdem war ich noch bei keinem Lauf so stolz durchs Ziel zulaufen! Wir haben den Strongmanrun gerockt und überlebt! 😀 Wenn ich von niemanden geblitzdingst werde, wird dieses Abenteuer als ein Highlight in meiner Erinnerung bleiben!

Vielen Dank an Brooks-Running und das RunHappy-Team! Ihr seid die Geilsten! Ich hoffe wir sehen uns wieder! Vielleicht in Ferropolis … ?!

Wer übringens auch mal das RunHappy-feeling testen möchte, kann die Brooks RunHappy-Tour nutzen. Keine Gebühr, keine Hatz nach der Bestzeit, kein Schnickschnack, nur RunHappy – together!

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