Mein 2015

Okay … dann eben nicht. Keinen Jahresrückblick von mir. Nach einem so ereignissreichem Jahr ist es aber regelrecht Pflicht! Die anderen haben zum Teil schon vor einem Monat zurückgeblickt. Und ich? Ich kann mich nicht entscheiden was mein persönliches Highlight für 2015 war. 2200 Jahreskilometer und keinen Favorit?! Damit wollte ich diesen Blog-Beitrag beginnen. Aber dann eben nicht. Kein Jahresrückblick im Rankingshow-Superlativen-Stil. Eigentlich war es für mich auch ein Jahr der ersten Male.

Kristallmarathon Merkers – 10km – Zum ersten Mal Untertage. Werde ich nie vergessen. Warm, anstrengend, anders! Zum ersten Mal als Team O.S.T. Stuber Lugau

Citylauf Dresden – 10km – Ziemlich cool wenn du beim Warmlaufen die Hahner Zwillinge triffst.

Oberelbe Marathon – HM – Super organisiert! Klasse Frühlingswetter! Pflichtprogramm 🙂

Oederaner Lauftag – 10km – Zum ersten Mal mit Trail Schuhen.

fisherman’s friend Strongmanrun am Nürburgring – Zum ersten Mal einen Strongmanrun. Dank Brooks und dem RunHappy-Team angefixt. Strongmanrun? Machmer mal wieder! Sollte nicht der letzte gewesen sein in 2015.

Adelsberglauf – 10km –

Brooks Run-Happy-Tour – 8km – Zum ersten Mal bei einer Guerilla Lauf Veranstalltung. 2015 war mein „RunHappy-Team Jahr“. Unglaublich coole Leute kennengelernt!

Elstertal Marathon – HM – Zum ersten Mal auf`s Altersklassen-Treppchen bei einem Halbmarathon.

Chemnitz Marathon – HM – Hitzeschlacht! Ich fand`s geil!

Heidelberglauf – 10km –

fisherman’s friend Strongmanrun Ferropolis – Der Weltweit erste Hindernislauf bei Nacht. Wiedersehen mit dem RunHappy-Team und … wir kommen 2016 wieder zum Stronmanrun!!!

Stauseelauf Rabenstein – 10km – Zum ersten Mal auf Platz 1 der Altersklasse! Unfucking fassbar!

Baden Marathon Karlsruhe – HM – Zum ersten Mal gezweifelt, ob ich überhaupt einen einzigen Kilometer schaffe. Mit blauer Zehe den geilsten Stadtrundgang ever! Durchgelaufen, keine Schmerzen – BAMM! Übrigens … der leckerste Runners Heaven in Karlsruhe!

Magdeburg Marathon  – Mein erster Marathon. Zum ersten Mal Feuerwerk im Kopf!

Glauchauer Herbstlauf – 10km – Zum ersten mal verarscht worden. ( Etwa 2 Kilometer vor dem Ziel werde ich angesprochen „Wir laufen das gleiche Tempo … komm wir laufen die Lücke nach vorn zusammen zu!“ Ich wollte eine Woche nach Magdeburg keine Bestzeit laufen. Zu zweit werden die 200-300 Meter nach vorn schnell „zu“ sein. Mitgeholfen hat mein neuer Freund kein bisschen. 500 Meter vom dem Ziel waren wir dran. Das Ende vom Lied – alle haben mich überspurtet. Selbst mein eben noch so schlapper Mitläufer drängelt sich rotzfrech vor der Zeitnahme an mir vorbei. Platzierung und Zeit waren mir hier nicht wichtig. Trotzdem sollte ich mir das merken! 😉 )

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Danke Anja! Danke Sandra & Mario! Danke O.S.T. Stuber Lugau! never change a winning team!

 

 

Der Strongmanrun mit dem RunHappy-Team

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Keine Angst, aus meinen Blog wird kein reiner Laufblog werden.  …auch wenn dies schon der zweite Laufbericht in Folge ist. Die Interessen scheinen sich bei mir neu zu ordnen. Neue Urbex-Locations sind bereits in Planung!

Es ist immernoch unfassbar … ich war beim Strongmanrun! Und nicht einfach so, sondern mit einer Wildcard im RunHappy-Team von Brooks! Ich als eingefleischter Asphalt-Läufer wollte beim Strongmanrun am Nürburgring starten. Den einen oder anderen Kilometer ist man schon mal auf Wald- oder Feldwegen gelaufen, aber immer nur bei trockenen Bedingungen und immer darauf bedacht möglichst festen Untergrund zu haben. Bei einem solchen großen Hindernis-Lauf will man sich ja auch anständig vorbereiten. Die Distanz stellte kein Problem dar. Die Bilder und Videos im Internet setzten bei mir aber sehr viele Fragezeichen hinter den Schwierigkeitsgrad der Hindernisse. Entschieden habe ich mich für den Cascadia10 als Laufschuh. Brooks Cascadia 10 Schon der erste Testlauf zeige mir, dass mit dem richtigen Schuh auch ein Geländelauf viel Spaß macht. Mit dem Cascadia gab es keine Probleme auf Sand, Kies über Stock und Stein. Auch komplett querfeldein, ohne Wege, durch den Wald und über Felder verliefen meine Trainingsrouten. Selbst durch einen Bach, um mit nassen Schuhen/Füßen weiterzulaufen wurde getestet. Und ich kann es nur noch einmal sagen: mit dem richtigen Schuh, macht das Spaß!

Eine ideale „Generalprobe“ bekam ich eine Woche vor dem Strongmanrun beim Oederaner Lauftag. Schotter, aufgeweichte Waldwege, Wurzeln und über Wiesen, gekrönt duch ein paar ordentliche Höhenmeter. IMG_20150501_154838Mit einem AK-Treppchenplatz kann man die „Generalprobe“ als gelungen bezeichnen. Trotzdem war ich mir nicht sicher, ob wir es beim Strongmanrun vor Zielschluss (4h) schaffen, die zweimal 12km Runden hinter uns zu bringen.

Die erste Treffen des Run-Happy Teams war einen Tag vor dem Lauf. Bei einer exklusiven Streckenbesichtigung hatten wir die Gelegenheit uns kennenzulernen. Ein lustiger, verrückter Haufen aus Strongman-Neulingen und Wiederholungstätern. Alle auf Anhieb sympathisch (muss daran liegen, dass alles Läufer sind)! Mit der Truppe wäre ich auch in den Urlaub gefahren. 😉 Vor dem gemeinsamen Abendessen bekamen wir noch eine kurzes preview über die Laufschuhhighlights von brooks. … Zeige einem Läufer ein paar Laufschuhe – und er kann sich sofort in das eine oder andere Paar verlieben … ohne Worte! … Lieferung bereits erfolgt. 😀

Der Tag des Strongmanrun selbst vereint alle Superlative! Allein die Party in der Startaufstellung sollten alle mal mitgemacht haben! Eine Band rockt alle bekannten Gassenhauer. Alles singt, springt, klatscht, jubelt. Un-fucking-fassbar! Countdown – Startschuss – Feuerwerk und ab gehts! Die vielen Fragezeichen und die Bedenken, wie wir über die Hindernisse kommen sind verflogen – denn wir laufen! Der brooks-Slogan „run happy“ ist übrigens die perfekte Wahl, in zwei kurzen Worten, das auszudrücken was für mich das Gefühl des Laufens beschreibt! RUNHAPPY!

Ich will nicht auf jedes Hindernis eingehen. Manche waren purer Fun, andere schmerzhaft. Keines ist unüberwindbar. Manch eines fordert allerdings ein wenig Überwindung. Mit etwas über einer Stunde kamen wir aus der ersten Runde. Alles gut und besser als je erträumt. Meine Schuhwahl war die beste Entscheidung. Kein Abrutschen auf steilen Anstiegen oder in matschigen Passagen. In Runde 2 gab es leider vor einigen Hindernissen Staus, so dass wir unsere hochgerechnete Zeit von unter 2,5 Stunden nicht ganz geschafft haben. Trotzdem war ich noch bei keinem Lauf so stolz durchs Ziel zulaufen! Wir haben den Strongmanrun gerockt und überlebt! 😀 Wenn ich von niemanden geblitzdingst werde, wird dieses Abenteuer als ein Highlight in meiner Erinnerung bleiben!

Vielen Dank an Brooks-Running und das RunHappy-Team! Ihr seid die Geilsten! Ich hoffe wir sehen uns wieder! Vielleicht in Ferropolis … ?!

Wer übringens auch mal das RunHappy-feeling testen möchte, kann die Brooks RunHappy-Tour nutzen. Keine Gebühr, keine Hatz nach der Bestzeit, kein Schnickschnack, nur RunHappy – together!

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