Damit Sie auch morgen noch kraftvoll zugreifen können

Im ersten Teil meiner FISHERMAN’S FRIEND StrongmanRun Vorbereitung will ich dir zeigen wie du in deinem Alltag quasi „zwischendurch“ trainieren kannst.
Beim Lauftraining selbst vernachlässigt man die Kraft in den Armen oder trainiert diese erst gar nicht. Ist ja ansich auch nicht sooo notwendig. Beim Strongmanrun ist das allerdings ein klein wenig anders. Etwas Power in den Armen sowie Greifkraft sind sehr wichtig. Keine Angst, du musst nicht aussehen wie Arnie, ein bisschen mehr Kondition ist aber hilfreich.
Besorge dir Handexpander. Keine Ahnung ob die sich wirklich so nennen. Handgreifer, Fingerhandeln oder Handtrimmer habe ich auch schon als Bezeichnung gelesen. Kaufe nicht nur einen! Mindestens 4 Stück! sportograf-59469111_lowresEinen davon legst du dir ins Auto. Jede rote Ampel und jeder Stau wird so zur kleinen Trainingseinheit. Einen? Ja nur einen in`s Auto. Freihändig fahren ist … uncool. Die Hände abwechselnd „bearbeiten“.
Nummer Zwei legst du an deinem Arbeitsplatz neben das Telefon. (bei bedarf auch zu Haus) Jeder Endlos-Monolog eines Anrufers gibt dir jetzt Gelegenheit zum StrongmanRun Training. Der Dritte liegt auf dem Couchtisch! Statt in der Werbepause zum Kühlschrank zu gehen und dir ein Bier zu holen, kannst du die Zeit nutzen, um deine Unterarme ein wenig aufzupumpen. …das Bier kannst du dir ja trotzdem mitbringen lassen. 😀
Den letzten leg dir zur Toilette! Beim nächsten Besuch hat dann dein Smartphone dort Hausverbot. 😉

Im Alltag sollte man sowieso Treppen steigen anstelle des Lifts. Oberschenkelmuskeln kann man beim StrongmanRun nie genug haben. Soviele Stockwerke werden nur die wenigsten zur Verfügung haben um nebenbei die Oberschenkel zu trainieren. Es gibt eine Übung … (…im hüftbreiten Stand mit dem Rücken an eine Wand anlehnen und langsam nach unten bewegen, bis Ober- und Unterschenkel im rechten Winkel zueinander stehen. Diese Stellung so lange halten wie möglich.) …die ich ein klein wenig abgeändert, zwischendurch auch machen kann, wenn ich keine Wand zur Verfügung habe. sportograf-59460490_lowres
Langsam in die Knie gehen und auf halber Strecke stoppen und so halten. Das geht zum Beispiel wieder während eines Telefonats – auch in Kombination mit der Handquetsche. Dies kannst du immer und überall tun, wo du dich ungesehen fühlst. Wenn dich dann doch jemand dabei erwischt, wie du halb im knien, 5 Minuten vor der Mikrowelle wartest dann ist es Zeit für ein Outing. 🙂

Für mich als überzeugter Asphaltläufer war es schwer auf unebenen Untergrund zu laufen. Für die Stabilisierung des Fußgelenks und der Bänder ist ein Balance Board ideal. Ein stabiles Fußgelenk ist beim Lauf immer wichtig. Du solltest es also auch nach dem StrongmanRun weiter nutzen!
Beim nächsten mal geht`s dann man um das „RUN“ in StrongmanRun.

Starke Vorbereitung

Habt ihr euch auch schon angemeldet für einen der Fisherman’s Friend StrongmanRuns 2016? Gelegenheiten bieten sich in diesem Jahr so viele wie nie zuvor. Das Jahr beginnt gleich mit zwei Premieren. GO HEAVY! heisst es am 16. April in Wacken! UND zum ersten mal ist es möglich, sich beim Fisherman’s Friend StrongmanRun auf einer „Kurzstrecke“ über 10km zu versuchen. Die ideale Möglichkeit das berüchtigte StrongmanRun-Feeling zu bekommen, auch wenn ihr euch noch nicht über die vollen 20km traut! (Die Kurzdistanz wird übrigens dieses Jahr bei jeder Austragung angeboten!)
GO BIG! …ist die perfekte Beschreibung für das Original. Am 21. Mai startet der legendäre Lauf in der „grünen Hölle“ auf dem Nürburgring. Ich prophezeie euch einen Run, den ihr nie vergessen werdet!sportograf-59546056_lowres
Mein Fisherman’s Friend StrongmanRun Highlight steigt am 20. August. GO DARK! Der Startschuss fällt in Ferropolis erst nach Einbruch der Dunkelheit. Wer glaubt, läuferisch schon alles erlebt zu haben, sollte „in der Stadt aus Eisen“ unbedingt am Start stehen!

Im letzten Jahr war der StrongmanRun am Nürburgring mein erstes Mal. In der Vorbereitungszeit schwankte meine Gefühlslage zwischen Euphorie, Respekt und Schiss. Auf jeden Fall hatte ich aber einen mordsmäßigen Bock darauf diesen berühmt-berüchtigten Hindernislauf zu finishen!
11850612_1104702936225749_3445980461366331660_oIch wusste nicht genau was auf mich zukommen wird, also wusste ich ebenso wenig, wie ich mich ideal vorbereiten sollte. Als Kontrollfreak hatte ich fast jede Minute Videomaterial auf Youtube gesichtet um festzustellen, ein normales Lauftraining reicht hier nicht. Wie meine Mischung aus Kraft- und Lauftraining ausgesehen hat, werde ich euch hier in den nächsten Wochen zeigen. Was ihr bis dahin machen könntet? …euch anmelden! Den eigenen Namen in der Startliste lesen motiviert auch schon. Mit dieser Motivation rocken wir den Fisherman’s Friend StrongmanRun 2016 zusammen! Achja, und folgt diesem Blog oder meinem twitter-Account >> um nix zu verpassen. 😉

Der Strongmanrun mit dem RunHappy-Team

banner1

Keine Angst, aus meinen Blog wird kein reiner Laufblog werden.  …auch wenn dies schon der zweite Laufbericht in Folge ist. Die Interessen scheinen sich bei mir neu zu ordnen. Neue Urbex-Locations sind bereits in Planung!

Es ist immernoch unfassbar … ich war beim Strongmanrun! Und nicht einfach so, sondern mit einer Wildcard im RunHappy-Team von Brooks! Ich als eingefleischter Asphalt-Läufer wollte beim Strongmanrun am Nürburgring starten. Den einen oder anderen Kilometer ist man schon mal auf Wald- oder Feldwegen gelaufen, aber immer nur bei trockenen Bedingungen und immer darauf bedacht möglichst festen Untergrund zu haben. Bei einem solchen großen Hindernis-Lauf will man sich ja auch anständig vorbereiten. Die Distanz stellte kein Problem dar. Die Bilder und Videos im Internet setzten bei mir aber sehr viele Fragezeichen hinter den Schwierigkeitsgrad der Hindernisse. Entschieden habe ich mich für den Cascadia10 als Laufschuh. Brooks Cascadia 10 Schon der erste Testlauf zeige mir, dass mit dem richtigen Schuh auch ein Geländelauf viel Spaß macht. Mit dem Cascadia gab es keine Probleme auf Sand, Kies über Stock und Stein. Auch komplett querfeldein, ohne Wege, durch den Wald und über Felder verliefen meine Trainingsrouten. Selbst durch einen Bach, um mit nassen Schuhen/Füßen weiterzulaufen wurde getestet. Und ich kann es nur noch einmal sagen: mit dem richtigen Schuh, macht das Spaß!

Eine ideale „Generalprobe“ bekam ich eine Woche vor dem Strongmanrun beim Oederaner Lauftag. Schotter, aufgeweichte Waldwege, Wurzeln und über Wiesen, gekrönt duch ein paar ordentliche Höhenmeter. IMG_20150501_154838Mit einem AK-Treppchenplatz kann man die „Generalprobe“ als gelungen bezeichnen. Trotzdem war ich mir nicht sicher, ob wir es beim Strongmanrun vor Zielschluss (4h) schaffen, die zweimal 12km Runden hinter uns zu bringen.

Die erste Treffen des Run-Happy Teams war einen Tag vor dem Lauf. Bei einer exklusiven Streckenbesichtigung hatten wir die Gelegenheit uns kennenzulernen. Ein lustiger, verrückter Haufen aus Strongman-Neulingen und Wiederholungstätern. Alle auf Anhieb sympathisch (muss daran liegen, dass alles Läufer sind)! Mit der Truppe wäre ich auch in den Urlaub gefahren. 😉 Vor dem gemeinsamen Abendessen bekamen wir noch eine kurzes preview über die Laufschuhhighlights von brooks. … Zeige einem Läufer ein paar Laufschuhe – und er kann sich sofort in das eine oder andere Paar verlieben … ohne Worte! … Lieferung bereits erfolgt. 😀

Der Tag des Strongmanrun selbst vereint alle Superlative! Allein die Party in der Startaufstellung sollten alle mal mitgemacht haben! Eine Band rockt alle bekannten Gassenhauer. Alles singt, springt, klatscht, jubelt. Un-fucking-fassbar! Countdown – Startschuss – Feuerwerk und ab gehts! Die vielen Fragezeichen und die Bedenken, wie wir über die Hindernisse kommen sind verflogen – denn wir laufen! Der brooks-Slogan „run happy“ ist übrigens die perfekte Wahl, in zwei kurzen Worten, das auszudrücken was für mich das Gefühl des Laufens beschreibt! RUNHAPPY!

Ich will nicht auf jedes Hindernis eingehen. Manche waren purer Fun, andere schmerzhaft. Keines ist unüberwindbar. Manch eines fordert allerdings ein wenig Überwindung. Mit etwas über einer Stunde kamen wir aus der ersten Runde. Alles gut und besser als je erträumt. Meine Schuhwahl war die beste Entscheidung. Kein Abrutschen auf steilen Anstiegen oder in matschigen Passagen. In Runde 2 gab es leider vor einigen Hindernissen Staus, so dass wir unsere hochgerechnete Zeit von unter 2,5 Stunden nicht ganz geschafft haben. Trotzdem war ich noch bei keinem Lauf so stolz durchs Ziel zulaufen! Wir haben den Strongmanrun gerockt und überlebt! 😀 Wenn ich von niemanden geblitzdingst werde, wird dieses Abenteuer als ein Highlight in meiner Erinnerung bleiben!

Vielen Dank an Brooks-Running und das RunHappy-Team! Ihr seid die Geilsten! Ich hoffe wir sehen uns wieder! Vielleicht in Ferropolis … ?!

Wer übringens auch mal das RunHappy-feeling testen möchte, kann die Brooks RunHappy-Tour nutzen. Keine Gebühr, keine Hatz nach der Bestzeit, kein Schnickschnack, nur RunHappy – together!

banner