Sleep, Run, Eat, Repeat!

Für meinen twitter-Account habe ich mir vor längerer Zeit mal ein Banner erstellt > Sleep, Run, Eat, Repeat! Ja, ich könnte dies bestimmt einen Monat durchziehen, ohne dass so etwas wie Langeweile aufkommt. Aber wie das eben so ist, irgendwann schläft man auch bei dem spannendsten Thriller vor dem TV ein, wenn man nicht genug Kaffee intus hat. OK. .. Der Vergleich ist ziemlich daneben. .. Was das Laufen betrifft, ist Regeneration das Zauberwort. Dem Körper nach dem Lauf das zurückzugeben was er braucht, um auch am nächsten Tag wieder durchzustarten. Ausdauersportler achten da ja auf so einiges. Vor allem wenn man wie ich auf Fleisch verzichtet, stellt man seinen Einkaufszettel nach ganz anderen Gesichtspunkten zusammen. Hat man einmal damit begonnen nach kleinen Helferlein im Speiseplan zu suchen, hat man ganz schnell Spirulina Algen und Rote Beete Saft auf dem Tisch. O-Ton Geschmackssinn: „Wenn’s schee mach.

Schnellere Regeneration, weniger Laktat – mehr Leistung. … Das hat mir Dennis, einer meiner facebook-Sport-Freunde, mit einem Getränkepulver versprochen. ARGI+ soll mir dabei helfen, meine Leistung zu steigern? Hm … das klingt fast zu gut um wahr zu sein. „Versuch macht kluch 😉 “ – also habe ich von Dennis ein Testangebot bekommen.

Über 20 verschiedene Aminosäuren verfügt der menschliche Körper, doch er kann nicht jede Aminosäure selbst herstellen. Viele müssen durch Nahrung aufgenommen werden. Auch die Aminosäure L-Arginin (in ARGI+ enthalten) ist für den Körper unentbehrlich. Neben L-Arginin enthält ARGI+ sekundäre Pflanzenstoffe und Vitamine. FOREVER_ARGIEs füllt den Energiespeicher dank dieser idealen Kombination von L-Arginin und einem ausgeklügelten Vitaminkomplex rasch wieder auf. Im Sport & Profisport längst DER absolute Geheimtipp, denn wissenschaftliche Tests haben bewiesen – ARGI+ führt zu einer Verbesserung des Laktatwerts um 15%.

Eine Absenkung des Laktatwertes … sogar bis zu 15% … welcher Ausdauersportler wünscht sich das nicht? In den nächsten Wochen & Monaten will ich mich von der Wirkung überzeugen lassen. Ich werde euch hier davon berichten. Falls ihr ARGI+ mit mir zusammen testen wollt, könnt ihr euch auch bei Dennis melden. Er wird es für euch ebenfalls möglich machen, ARGI+ zu testen!

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Strongmannrun zum Zweiten

21.07.2015 (noch 25 Tage bis Ferropolis): Nach dem Heidelberglauf wollte ich meiner zwickenden Ferse ein paar Tage mehr Ruhe gönnen und eine Woche pausieren. Schließlich beginnt ja auch bald der Trainingsplan für den Magdeburg Marathon.

27.07.2015 (noch 19 Tage bis Ferropolis): Nicht gut! Keinerlei Verbesserung! Geht wohl doch nicht ohne Medikamente. Creme, Pillen und Kühlkissen. Viel hilft viel! …hieß doch so, oder?

31.07.2015 (noch 15 Tage bis Ferropolis): Tagsüber schmerzfrei. Lauftest nach 500 Metern abgebrochen! Schmerzen. Sogar noch schlimmer als vorher! FU*K!!!

08.08.2015 (noch 7 Tage bis Ferropolis): Gefühlslage zwischen Wut und Verzweiflung. 2. Lauftest. Wenn`s diesmal nicht geht, müssen es Schmerzmittel richten (ja ich weiß, unvernünftig). Mittlerweile hab ich auch schon die zweite Woche von meinem Magdeburg-Trainingsplan gestrichen. …ich korrigiere: Gefühlslage zwischen Wut und Hass!! Aber .. es lief … ja, naja, doch … fast schmerzfrei. Man hört ja um ein vielfaches kritischer in sich hinein wenn man auf etwas besonders achtet. Doch. Die Schmerzen waren weg! YEAH!!! Nach 3 Wochen Pause waren zwar nur noch 7 Tage zum vorbereiten geblieben, jedoch konnte ich endlich wieder laufen! Wut und Hass: AUS – Runhappy: AN

18.08.2015 Raceday! Der Strongmanrun in Ferropolis war der Weltweit erste Hindernislauf bei Nacht. Strartschuss war 22:00 Uhr. Den ganzen Tag über war also genügend Zeit, sich Gedanken zu machen, dass man viel zu wenig Vorbereitung hatte. Die Aufregung war groß und steigerte sich noch. Wir waren fast 3 Stunden zu früh am Brooks Stand. Unser Treffpunkt mit den anderen vom Runhappy-Team. Bei einer kleinen Runde über das imposante Ferropolis Gelände trafen wir zuerst auf Patrick (der übrigens auch Magdeburg laufen wird 😉 ). Am Brooks Stand haben wir noch unsere obligatorischen Tattoos abgeholt und so langsam waren immer mehr orange Team-Trikots zu sehen. Langsam legte sich erstmal die Aufregung. Hier und da ein kurzes Gespräch, Gruppenfotos, Interview von Christiane aka Laufkater und Carmen mit Sat1. (klick hier)

Etwa 20 Minuten vor dem Start ging es dann zur Startaufstellung. Dank Brooks Running wieder mit First50, ganz nach vorn. Was ich im Mai am Nürburgring schon am geilsten fand, die Start-Party mit dem Runhappy-Team! Die anheizenden Gassenhauer von Prodigy, Metallica, Blur u.s.w. brachten die Anspannung nun ordentlich zurück. Countdown, Startschuss, Feuerwerk und VULLGAZZ!!! Die ersten Kilometer sind noch auf Asphalt. Ganz meins!

Foto: Alexander Baumbach, www.mz-web.de/wittenberg

Foto: Alexander Baumbach, http://www.mz-web.de/wittenberg

Deshalb versuche ich erstmal „Meter zu machen“ und wollte dann warten bis Sandra & Mario auf mich auflaufen. Bis zum ersten Hindernis stellte sich überraschend ein frisch gepflügtes Feld in den Weg. Pfui Teufel! Bei der Dunkelheit & teilweise mit blendenten Gegenlicht sehr unangenehm für mich. Hier sind dann auch viele wieder an mir vorbeigezogen. Ab dem ersten Kriechfeld durch den Matsch, einmal eingesaut und Wasser in den Schuhen, spätestens ab da war der Spaß zurück. Da von Sandra und Mario noch nix zu sehen war, habe ich mich entschlossen nicht weiter zu reduzieren sondern locker weiterzulaufen. Gegen Ende der ersten Runde habe ich zwischen den vielen Zuschauern sogar Anja sehen und hören können. So motiviert habe ich mich auf die letzten beiden Hindernisse der ersten Hälfte gefreut. „300 Meter“ durch den See (was maximal 30 Meter waren) und das absolute Highlight von jedem Strongmanrun, DIE RUTSCHE!
Runde 2 war dann keine Überaschung mehr. Das „Ackerfeld from hell“ war zum Glück relativ plattgelatscht von den fast 3000 Startern. Dass die Gesamtdistanz auf ca 19km reduziert war, kam meiner nachhinkenden Kondition entgegen.
Mein Fazit: Die Kulisse am Festivalgelände ist einzigartig!!! Der Strongmanrun am Nürburgring bleibt der spektakulärere. Ferropolis muß unbedingt weiter bei Nacht stattfinden, denn das macht ihn besonders. Die angekündigten Laserefekte & treibenden Beats habe ich (abgesehen von Start und Ziel) vermisst. Der Hindernisse-Mix war OK, könnte aber abwechslungsreicher sein. Ein paar Reihen Strohballen auf den längeren Laufpassagen würden diese etwas auflockern. Alles in allem – Gesamtnote 2+! … Achso, das Bier im Ziel war schal und warm. Ekel! Klar wird es auf Vorrat ausgeschenkt – wenn das „Hauptfeld“ und damit alle zur selben Zeit kommen, aber das war zum ausspucken unlecker. Schade!

Danke an Brooks running, das gesamte Runhappy-Team für das Erlebnis! Besonders an Philipp und Bengü! Danke an unsere Schlachtenbummler Anja und Sandra! Danke Alf Dahl, http://www.marathonmann.de & Alexander Baumbach, http://www.mz-web.de/wittenberg sowie Strongmanrun für die Bilder!