Produkttest Wilkinson Hydro 5 Sense

Wie kommt man als langjähriger Nutzer eines Trockenrasierers dazu einen Nassrasierer zu testen? Die Antwort ist an sich ganz simpel. Im Sommer werden wir die Alpen zu Fuß überqueren. Zum einen wird jedes Gramm extra Gewicht zur Last und zum anderen ist nicht immer garantiert eine Steckdose zur Verfügung zu haben. Die Gewichtseinsparung ist aber mein Hauptgrund für diesen Umstieg.

Warum habe ich mich damals überhaupt für die Trockenvariante entschieden? Auch das ist schnell beantwortet. Ich bin eine Mimose. 😀 Jedenfalls meine Haut. Nach einer Nassrasur war meine Haut so rot wie ein Feuermelder. Das ganze ist jetzt ein paar gewaltige Jährchen her und ich habe den Nassrasierern nie wieder eine Chance gegeben. Die Alpenüberquerung zwingt mich förmlich dazu mich wieder damit zu beschäftigen. Wie gerufen kam also das Angebot von kjero.com und Wilkinson, den neuen Hydro 5 Sense vor der Markteinführung testen zu dürfen. VIELEN DANK DAFÜR!

Wichtig war mir im Vorfeld eigentlich nur ein ergonomisches Design, Robustheit UND dass er eben meine Mimosenhaut nicht zu sehr reizt. Ausdrücke wie Gel-Depots, Ultra-Glide-Klingen oder Shock-Absorb in der Vorabmail laß ich zum ersten mal und klangen sehr spannend. Beim testen sind mir als erstes die Gel Depots aufgefallen. Ich hab das ganze eigentlich für einen Werbegag gehalten. Ich nehme alles zurück! Man spürt förmlich das Gel, was sofort  die Haut beruhigt. Bei 5 Klingen war ich ebenfalls vorab skeptisch. „Wozu braucht es 5 Klingen“. Mit einem Zug ist man quasi fertig. An schwierigen Stellen musste ich noch ein zweites mal drüber, aber insgesamt spart es eine Menge Zeit ein! Außerdem hilft die große Auflagefläche und gibt ein sicheres Gefühl. Der Rasierer selbst liegt stabil in der Hand. Mit der einzigartigen „Shock-Absorb-Technology“ hat Wilkinson ein ziemliches Wortungetüm als „Name“ erschaffen.

Fakt ist aber dass diese Funktion das Rasieren tatsächlich zu einem anderen, neuen Erlebnis macht. Die Klingen werden je nach Druck und Stellung automatisch an die Haut angepasst. Ich weiß nicht ob bei dem Name „Shock-Absorb-Technology“ überhaupt jemand auf diese Funktion kommt. Ich habe mich nach sehr kurzer Zeit dadurch sehr sicher gefühlt bei der Rasur.

Man kann die Klingen über die Haut bewegen wie man es nie für möglich gehalten hätte. Diese automatische Anpassung … ähm diese Shock-Absorb-Technology machen den Hydro 5 Sense außergewöhnlich! Der Trimmer, für ein präzises Konturenschneiden, bekommt von mir nur ein ausreichend. Die Gel-Depots lassen sich zwar super-einfach zurückklappen, dennoch ist der Klingenkopf aber noch zu sperrig um präzise Konturen zu ziehen. Die Klingen lassen sich leicht wechseln. Kein verkanten oder verklemmen. Allerdings hätte mir besser gefallen wenn die Bügel zum halten des Klingenkopfes, aus Metall gewesen wären. … Meckern auf hohem Niveau, zugegeben. Vielleicht hält ja auch der Kunststoff genauso lange Zeit. Das wird sich zeigen. 😉

Mein Fazit: Ich bin froh dass ich die Möglichkeit zum testen bekommen habe. Allein unter Shock-Absorb-Technology hätte ich mir nicht vorstellen können was in dem neuen Wilkinson Hydro 5 Sense steckt.

  • Shock-Absorb-Technology – ein Highlight!
  • 5 Klingen & Gel-Depots – ein Highlight!
  • Sperrknopf würde ich persönlich nicht nutzen – daher keine Wertung
  • Gründliche Rasur ohne die Haut zu reizen – tatsächlich! Auch dies ein Highlight!
  • Flip Trimmer – etwas unpräzise
  • Griff ist ergonomisch und vom Gewicht her optimal
  • Zeitersparnis im Vergleich zum Trockenrasieren – ich staune

1000 Dank an Wilkinson und kjero.com! Der Hydro 5 Sense kommt definitiv mit zur Alpenüberquerung und hält Einzug in mein Bad.

 

Pflanzliche Brotaufstriche von NOA im Test

Spätestens im September starten viele Läufer in die „Herbstsaison“. So häufen sich auch bei mir in dieser Zeit wieder die Wettkämpfe. Wenn man will, könnte man jedes Wochenende bei einer größeren Veranstaltung am Start stehen.
Über die Woche normales Training und am Wochenende ein großer Lauf. Dazwischen muss man zusehen, dass man seine „Speicher“ immer wieder ordentlich auffüllt. Gerade die Ausdauersportler achten sehr auf eine gesunde Ernährung. Ausreichend Mineralstoffe und Vitamine – oder ein ausgewogenes Verhältniss an Kohlenhydraten, Fetten und Eiweis. …ach und Zucker b.z.w. so wenig wie möglich davon. 😉

Speziel bei Vegetariern und Veganern ist es fast schon automatisiert, jede Verpackung als erstes umzudrehen um auf die Inhaltsstoffe zu achten. Ich meine damit nicht die veganen Wurstimitationen der Bärchenwurst vom Discounter. Dafür gibt es wesentlich wohlschmeckendere und um Welten wertigere Alternativen!

Von der Firma NOA wurde ich eingeladen, vier neue pflanzliche Brotaufstriche zu testen. Bohne-Paprika – Linse-Curry – Hummus-Natur – Hummus-Kräuter
Als, sich vegetarisch ernährender Läufer, klingen die Zutaten sehr verlockend.

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NOA Brotaufstrich Bohne-Paprika
aus Sportlersicht wertvoll:

  • Kidneybohnen (Magnesium, Natrium, Calcium, Zink, Eisen, B-Vitamine, Eiweiss, Folsäure)
  • Quinoa (Eiweiß, Aminosäuren, Eisen, Magnesium, Mangan, Ballaststoffreich)
  • Sonnenblumenkerne (Kalium, Calcium, Magnesium, Eisen, Eiweiß)

NOA Brotaufstrich Linse-Curry
aus Sportlersicht wertvoll:

  • Rote Linsen (Kalium, Magnesium, Eisen, Zink, Folsäure, B-Vitamine, Eiweiss, Aminosäuren)
  • Sonnenblumenkerne (Kalium, Calcium, Magnesium, Eisen, Eiweiß)
  • Quinoa (Eiweiß, Aminosäuren, Eisen, Magnesium, Mangan, Ballaststoffreich)

NOA Brotaufstrich Hummus-Natur
aus Sportlersicht wertvoll:

  • Kichererbsen (Folsäure, Eisen, Kupfer, Zink, Mangan, Vitamin B12, Ballaststoffreich)
  • Sesammus (Eiweiß, Ballaststoffreich, Kupfer, Calcium, Magnesium, Eisen, Zink, B-Vitamine)
  • Sesamkerne (Eiweiß, Ballaststoffreich, Kupfer, Calcium, Magnesium, Eisen, Zink, B-Vitamine)
  • Sesamöl (ungesättigte Fettsäuren)

NOA Brotaufstrich Hummus-Kräuter
aus Sportlersicht wertvoll:

  • Kichererbsen (Folsäure, Eisen, Kupfer, Zink, Mangan, Vitamin B12, Ballaststoffreich)
  • Sesammus (Eiweiß, Ballaststoffreich, Kupfer, Calcium, Magnesium, Eisen, Zink, B-Vitamine)
  • Sesamkerne (Eiweiß, Ballaststoffreich, Kupfer, Calcium, Magnesium, Eisen, Zink, B-Vitamine)
  • Sesamöl (ungesättigte Fettsäuren)

Magnesium, Zink, Eisen, Kupfer, Folsäure, Aminosäuren, Vitamin B21, Eiweis und reich an Ballaststoffen … das alles ohne viel arbeit – als natürlicher Brotaufstrich? Das klinkt perfekt! Außerdem sind alle Aufstriche ohne Konservierungsstoffe, ohne Gentechnik, ohne künstliche Aromen b.z.w. Geschmacksverstärker sowie vegan und gluten frei!

Mit diesen Vorinformationen, die ich über die Internetseite erhalten habe, war ich sehr auf die Lieferung, und vor allem den Geschmach gespannt.
Die Homepage des Herstellers (www.noa-pflanzlich.de) ist übersichtlich, ansprechend und sehr informativ. Als Tipp: Schaut euch unbedingt die zahlreichen Rezeptideen an!! (vor allem die Kartoffelpizza!!! 😉 ) WOW! Den Verpackungsdesignern von NOA sollte man ebenso ein Lob aussprechen. Ein einheitliches Design, welches die verschiedenen Sorten farblich passend trennt.

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Beim probieren fällt mir als erstes die optimale Konsistenz auf. Nicht zu wässrig und nicht zu fest. Geschmacklich hat mich jede Sorte überzeugt. Die Hauptzutaten schmecken so gut heraus, dass man staunt, dass die NOA Brotaufstriche ohne Geschmacksverstärker o.ä. auskommen. Linse-Curry war mein vermuteter Favorit. Der Linsen-Geschmack und die leichte Curry-Note haben mich auch nicht enttäuscht. Überrascht war ich von Bohne-Paprika. Durch die leichte Schärfe in Kombination mit der Kidneybohne ein Highlight und mein „Gewinner“ unter den vier Sorten. Für jeden der es kennt, ist Hummus-Natur ist ein bekannter Geschmack. Bei Hummus von anderen Herstellern störte mich bisher immer ein etwas zu säuerlicher Nachgeschmack. Bei dem Hummus-Natur von NOA ist mir dieses säuerliche nicht aufgefallen. Ich vermute es liegt auch hier daran dass „NATUR“ hier ernst genommen wird und nicht mit künstlichen Konservierungsstoffen vollgepumpt wird. Die Käuter-Variante hebt sich geschmacklich deutlich ab. Besonders gut kann ich ihn mir zum grillen oder als Dip vorstellen. Vier gelungene Variationen, die sich geschmacklich auch eindeutig unterscheiden. Mein Favorit ist wie gesagt Bohne-Paprika. Wenn ich mich allerdings festlegen sollte, welche Sorte am wenigsten Begeisterung ausgelöst hat, könnte ich keine Antwort geben.

Fazit: WOW! Überraschend viel Geschmack in einem 100% natürlichen Brotaufstrich. Jede Sorte für sich begeistert. Jeder wird einen Favoriten finden!

Übrigens … „natürlich, originell, authentisch“ man sagt, so ist der Name „NOA“ entstanden. 😉

Praktica bringt die BX20 zurück

Am Anfang des Jahres wagen viele Unternehmen einen Blick ins Jahr und verraten ein wenig was die Kunden in diesem erwartet. So hat der Dresdner Kamerahersteller Praktica am Mittwoch eine Sensation angekündigt.
Schon länger kursierten im Internet die Gerüchte, welche jetzt bestädigt wurden: Die Pentacon GmbH schockt die „Großen“ und verkauft ab Sommer 2013 eine Neuauflage der legendären Praktica BX20 in digitaler Form. Somit stellt Praktica nach 23 Jahren Pause wieder eine Spiegelreflexkamera in ihr Sortiment. Praktica`s erste digitale Spiegelreflexkamera trägt jetzt den Namen „BX20D“ und ist mit einem APS-C Sensor ganz klar im Einsteigersegment angesiedelt. Praktica BX20D

„Viele Kundenanfragen haben uns dazu bewegt, unser früheres Top-Modell wieder in`s Sortiment aufzunehmen.“ So ein Praktica Sprecher in Dresden. „Das wir damit auf den richtigen Weg sind,“ So der Sprecher weiter. „zeigt der Erfolg unserer Mitbewerber, mit deren Kamera Angeboten.“ (Gemeint dürfte damit die Olympus OM-D oder die FUJI x20 sein.) Das Bemerkenswerte an der neuen D-SLR ist die Ausstattung. Sie verfügt über die Funktionen, welche viele bei den Marktführer vermissen. Somit ist die „BX20D“ die erste Spiegelreflexkamera mit einer WLAN-Anbindung. Sämtliche segmenttypischen Standarts hat die Kamera ebenfalls, wie zum Beispiel eine Bildstabilisierung durch einen beweglichen Sensor, GPS-Tracking, Full-HD-Videofunktion sowie ein aufklappbares Blitzgerät. Das neue Android 4.2 Betriebssystem ist ein mutiger Schritt von Praktica. Ob sich diese Software bei digitalen Spiegelreflexkameras durchsetzen wird, bleibt jedoch abzuwarten. Ebenfalls vermisst man eine schwenkbares Display. Praktica BX20DVielverspechend ist dagegen das Praktica-B Bajonett. Jedes analoge Objektiv, mit diesem sehr verbreiteten Bajonett, kann an der BX20D wieder zum einsatz kommen. Gezeigt wurde die Kamera am Mittwoch mit einem neuen Prakticar 16-80 mm AF 1:2.8-5.6 mit dem Praktica B-AF Bajonett, wie es jetzt genannt wird. Einzig offen ist bislang noch der Preis. Diese Praxis ist nach der Vorstellung der Kamera-Sensation „LYTRO“ ja nicht mehr neu. Unverbindlich Vorbestellbar sei das Modell ab sofort bei http://www.praktica.de und bei jedem Fotohändler.

Die Praktica BX20D wird zum Start als „nur Gehäuse“ angeboten, sowie in der „Kit Version“ mit dem Prakticar 16-80 AF. Unter dem Motto „Die Rückkehr einer Legende“ will Praktica das neue Modell offensiv bewerben. Wenn Mitte Mai der Verkaufspreis genannt wird, werden wir sehen ob das Modell richtungsweisend sein wird, oder als überteuertes Experiment im D-SLR Bereich endet. Praktica BX20D

ich such` etwas was du nicht siehst

dienstag,  am 1. märz um 15 uhr kniee ich allein auf einem aussichtsturm. trotz meiner leichten höhenangst stecke ich beide arme durch das gelender der aussichtsplattform und fummel an der außenseite nach einer kleinen versteckten kuststoffbox. und das alles weil ich eine neue app auf meinem telefon installiert habe. logisch oder? 🙂

mal von anfang an: „c:geo app installieren?“ tausende … ach hunderttausende sinnlose apps für smartphones sind erhältlich. aber auch ein paar wirlich interessante! auf der suche nach einer „nützlichen“ app bin ich auf das besagte c:geo aufmerksam geworden. die beschreibung dazu sagte: „geocaching-anwendungen haben auf smartphones eine lange tradition. durch die steigende verbreitung von handys mit eingebautem GPS-chip, erfreut sich dieses freilufthobby für die ganze familie bereits seit ein paar jahren einer immer größeren bekanntheit und beliebtheit.“

die theorie war schnell verstanden. irgeneiner hat irgendwann irgendwo etwas versteckt. die sogenannte cashe. in dieser cashe befindet sich ein logbuch. dieser „irgendeiner“, der diese cashe versteckt hat, veröffentlicht lediglich die gps koordinaten des verstecks. mit hilfe dieser smartphone app sucht man diesen punkt.

also let`s play. das wollte ich testen. der weg geht mitten in die stadt oder mitten in den wald. der phantasie dieses „irgendeiner“ sind keine grenzen gesetzt. und das macht die suche auch enorm spannend! wenn der gps tracker im telefon angibt die gps koordinaten erreicht zu haben. liegt es dann an mir. suchen, und ein wenig mitdenken muß man schon.

wie bin ich nun auf den aussichtsturm gekommen … laut handy hatte ich das versteck exakt erreicht. dierekt unter dem aussichtsturm.  „schöner scheiß“ denn der gesamte waldboden war mit laub bedeckt. also schön durchs laub wühlen. und natürlich ständig kontollieren damit mich niemand sieht! außerdem wußte ich ja nicht nach was ich suchte. eine kleine filmdose? eine schlichte folietüte? oder eine high-end-tupper-dose?

die app sagte mir das der letzte fund dieser cashe nur zwei tage zurück lag. und insgesammt wurde sie seit oktober 2005 – 230 mal geloggt. sehr schön – denn scheinbar bin ich zu blöd sie zu finden. der gesammte boden war durchpflügt (foto rechts) und erst jetzt (ja, ist mir auch peinlich) komm ich auf den gedanken das es AUF dem aussichtsturm ist. so kommt es daß ich an der aussichtsplattform mit beiden armen durch das geländer greife und blind die rückseiten der stahlträger abtaste. und voila… eine verteilerdose ist mit einem magnet außen angepappt. YES!!!!

mein fazit: im umkreis von chemnitz zeigt die c:geo app 700 cashes an die gefunden werden wollen. „normale“ cashes, cashes bei denen rätsel gelöst werden müssen um das logbuch zu finden, mehrstufige caches, mystery chaches….. moderne schnitzeljagt dank smartphone. SUCHTGEFAHR!!!

wer es jetzt noch genauer wissen möchte: das sagt wikipedia über geocashing