Kirche Memento Mori

36 Geister sitzen in den Bankreihen einer Kirche. Einige starren vor sich hin, andere beten. Zwei sitzen ängstlich, eng aneinandergerückt. Vor dem Beichtstuhl steht eine Frau mit ihrem Kind im Arm.
Ein „Guter Geist“ erklärt uns, dass dies die verstorbenen Dorfbewohner sind, die auch nach ihrem Tod die Kirche noch besuchen um zu beten.
Wir bewegen uns fast lautlos zwischen den Gestalten um unsere Fotos zu machen. Das lauteste Geräusch ist das klicken der Verschlüsse unserer Kameras. Wir sprechen kaum. Blickkontakt genügt meist um uns zu verständigen.

Springen wir mal 2 Stunden zurück.

Ein leichtes Zittern überkommt mich als ich endlich vor der Kirche stehe. 6 Monate lang habe ich die Fotos der Kirche fast täglich angesehen.
Jetzt endlich bin ich da! Wir gehen durch die Tür und mein Zittern wird fast zur Lähmung.
Eine gefühlte Ehwigkeit schaue ich die Geister an und vergesse, dass ich hier bin um Fotos zu machen. Ich wusste was mich hier erwartet. Von Bildern
erkenne ich fast jede Gestalt wieder. Nun stand ich hier rum, als hätte ich einen Geist gesehen.

Es gibt sie wirklich!!!

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