Villa Wallfahrt

Die Villa Wallfahrt war der Hauptgrund warum wir uns für eine Urbex-Tour durch Belgien entschieden hatten. Das (gefühlt) meistfotografierteste Objekt unter Urban Explorern. Diese Tatsache ist Fluch und Segen zugleich.

Sie stand am Tag 2 als erste Lokation auf der Liste. Zeitiges kommen sichert gute Plätze. So parkten wir schon zum Sonnenaufgang, kurz vor 6:00 Uhr, bei der Villa ein. Begrüßt von einer Nonne! Sie fand uns 4, in schwarz gekleidete Personen, in einem Auto mit ERZ-Kennzeichen, zu dieser (geradeso) Tageszeit, mit Sicherheit ebenso spooky wie wir sie an diesem Ort. Es ist ein stark gewöhnungsbedürftiges Gefühl ein Haus zu betreten in dem die Betten noch gemacht sind. Wo die Tageszeitung mit der Kaffeetasse auf dem Tisch steht, der Schlafanzug fein zusammengelegt auf dem Bett liegt, und sogar die Familienfotos noch an den Wänden hängen. Der Charm der Villa Wallfahrt ist einfach überwäligend!

Die Villa wurde im Jahre 1897 von einem Priester gebaut, darauf ist es auch zurückzuführen dass eine kleine Kapelle zum Haus gehört. Leider konnten wir anhand der unzähligen privaten Papiere im Haus nicht genau rekonstruieren wer die letzten Bewohner waren.

Ganz makellos war diese Location aber doch nicht. Mit Sicherheitede werden dort jede Woche Möbel verschoben, was wir sehr bedauern! Fast alle Statuen fehlen oder sind beschädigt. „Hinterlasse nichts außer deinen Fußspuren“ wurde aber trotzdem reichlich zelebriert! Die dreckigen Fußböden passen nicht mehr zum Gesamtbild.

Amen!

…  Gerüchten zufolge fand noch niemand ein Bad …

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